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Meldung vom 28.05.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bo Skovhus zum Bayerischen Kammersänger ernannt

Insgesamt stand der Bariton in mehr als 70 Abenden auf der Bühne der Staatsoper

Bo Skovhus wurde am Mittwoch, 25. Mai 2022 nach der Vorstellung von Bluthaus von Staatsintendant Serge Dorny, in Vertretung des Staatsministers, zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Zuletzt sang der Bariton 2019 an der Bayerischen Staatsoper in Karl V. die Titelpartie. Sein Hausdebüt gab Bo Skovhus 1995 als Graf Almaviva in Le nozze di Figaro. Weitere Partien an der Staatsoper waren unter anderem Šiškov in Aus einem Totenhaus (2018) von Leoš Janáček, Dr. Schön/Jack the Ripper in Lulu (2015) von Alban Berg, die Titelpartie in Don Giovanni (2002) von Wolfgang Amadeus Mozart und Gabriel von Eisenstein in der Fledermaus (zwischen 2000-2018) von Johann Strauß. Seit 1995 stand der Sänger an mehr als 70 Abenden auf den Bühnen der Bayerischen Staatsoper.

Anerkennung für herausragende künstlerische Leistungen

Der Titel „Bayerischer Kammersänger“ bzw. „Bayerische Kammersängerin“ ist eine Dienstbezeichnung, die in unregelmäßigen Abständen seit 1955 durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst auf Vorschlag der Bayerischen Staatsoper (bzw. eines der anderen Bayerischen Staatstheater) für herausragende künstlerische Leistungen (über mindestens fünf Spielzeiten) verliehen wird. Bisher wurden insgesamt über 130 Sängerinnen und Sänger ausgezeichnet, darunter Hans Hotter (1955), Erika Köth (1955), Herta Töpper (1955), Leonie Rysanek (1956), Dietrich Fischer-Dieskau (1959), Fritz Wunderlich (1962), Lisa della Casa (1963), Astrid Varnay (1963), Birgit Nilsson (1970), Wolfgang Brendel (1976), Júlia Várady (1979), Plácido Domingo (1981), Lucia Popp (1983), Hildegard Behrens (1987), Edita Gruberova (1989), Peter Seiffert (1992), Waltraud Meier (1996), Gabriele Schnaut (2003), Vesselina Kasarova (2005), Anja Harteros oder Diana Damrau (beide 2007). Zuletzt wurden Jonas Kaufmann (2013), Wolfgang Koch (2014), Christian Gerhaher (2015), Anja Kampe (2018), Alex Esposito (2020), Pavol Breslik (2021), Marlis Petersen (2021) und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke (2021) zu Bayerischen Kammersängern ernannt.

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