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Meldung vom 24.03.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Premiere von "Iolanta" an der Wiener Staatsoper

Tschaikowskis letzte Oper kehrt nach 125 Jahren ins Repertoire zurück

An der Wiener Hofoper kam Jolanthe, so der deutsche Titel, unter der musikalischen Leitung des damaligen Direktors Gustav Mahler 1900 erstmals zur Aufführung. Die Inszenierung wurde nur 9-mal gezeigt, danach verschwand das Werk vom Spielplan der heutigen Wiener Staatsoper. Nach einer Pause von fast exakt 125 Jahren fügt sich Iolanta nun wieder in das Repertoire ein und kommt in der Regie von Hausdebütant Evgeny Titov und unter der musikalischen Leitung von Tugan Sokhiev – er steht erstmals bei einer Neuproduktion am Dirigentenpult – am 24. März 2025 zur Premiere.

Sonya Yoncheva singt in ihrer ersten Staatsopern-Premiere die Titelpartie. An ihrer Seite sind in weiteren Rollen u. a. Boris Pinkhasovich als Robert, Dmytro Popov als Vaudémont und Ivo Stanchev in seinem Rollendebüt als René zu erleben.

Einaktige Oper für das Petersburger Mariinski-Theater

Iolanta erzählt die Geschichte der von Geburt an blinden Prinzessin, der Tochter des provençalischen Königs René, die, umgeben von Rosensträuchern und Gesellschafterinnen und verborgen vor der Welt, in den Vogesen aufwächst. Ihr Vater hofft auf Heilung durch den berühmten Arzt Ibn-Hakia – erst wenn sie sehen kann, soll Iolanta ihren Verlobten Robert von Burgund kennenlernen. Es kommt anders: Robert will die Verlobung lösen, weil er eine andere Prinzessin liebt. Sein Begleiter und Freund Vaudemont dagegen verliebt sich auf den ersten Blick in Iolanta, die seine Liebe erwidert. Die Liebe wird der Schlüssel für Behandlung, die Heilung gelingt, Iolanta lernt sehen.

Erste Regie von Evgeny Titov für Wien

Für die Regie zeichnet Evgeny Titov verantwortlich. Er begann seine Karriere als Schauspieler und studierte dann Regie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Bisherige Inszenierungen führten ihn u. a. an das Staatsschauspiel Dresden, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Residenztheater München sowie zu den Salzburger Festspielen. Opernregie führte er u. a. an der Komischen Oper Berlin, in Zürich, der Bayerischen Staatsoper München sowie an der Opéra Strasbourg und zeigt nun seine erste Produktion an der Wiener Staatsoper.

Manchmal sind wir blind, ohne es wirklich zu sein

Sonya Yoncheva ist eine gefeierte Größe auf den wichtigsten Bühnen der Welt, darunter die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera, das Royal Opera House in London, die Mailänder Scala, die Bayerische Staatsoper, die Berliner Staatsoper und die Opéra de Paris. Für sie ist Iolanta die erste Staatsopernpremiere, nachdem sie hier bisher u. a. als Marguerite (Faust), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Juliette (Roméo et Juliette) sowie als Tosca zu erleben war. Über die Titelpartie sagt sie: »Für mich ist Iolanta kein Märchen. Worüber wir sprechen, kann ganz real sein. Denn manchmal sind wir blind, ohne tatsächlich blind zu sein.«

Tugan Sokhievs erste Premiere an der Wiener Staatsoper

Tugan Sokhiev dirigiert mit Iolanta seine erste Premiere an der Wiener Staatsoper. Der international gefragte Dirigent arbeitet regelmäßig mit den namhaftesten Orchestern wie den Wiener, Berliner und New Yorker Philharmonikern, den Sinfonieorchestern von Boston, Chicago und NHK sowie dem Deutschen Symphonie Orchester, dessen Chefdirigent er war, zusammen. Außerdem war er u. a. an der New Yorker Met sowie am Teatro Real in Madrid tätig. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2010 mit Pique Dame und leitete hier außerdem noch Vorstellungen von Boris Godunow.

Pjotr Tschaikowsky, Iolanta

Premiere: 24. März 2025 Reprisen: 27. / 31. März / 4. & 6. April 2025

Im Radio ist die Premiere am Montag, 24. März 2025 ab 19.30 Uhr auf Radio Ö1 zu hören. Die Vorstellung von Iolanta am Sonntag, 6. April 2025 wird ab 19.30 Uhr live auf play.wiener-staatsoper.at sowie ab 20.15 Uhr in ORF III ausgestrahlt.

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