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Meldung vom 08.01.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bayerische Staatsoper: Gounods "Faust" als nächste Premiere

Inszenierung von Lotte de Beer, musikalische Leitung: Natalie Stutzmann

Am Sonntag, dem 8. Februar 2026, feiert die dritte Neuproduktion der Spielzeit 2025–26, Charles Gounods Faust, Premiere im Nationaltheater. Die Regisseurin Lotte de Beer inszeniert zum zweiten Mal an der Bayerischen Staatsoper. Mit der Kostümbildnerin Jorine van Beek und dem Dramaturgen Peter te Nuyl stellte sie sich 2017 mit Il trittico dem Münchner Publikum vor. Mit dem Bühnenbildner Christof Hetzer, der das Faust-Team komplettiert und 2011 bei Make no noise an der Bayerischen Staatsoper zu Gast war, hat sie bereits zahlreiche Produktionen realisiert, unter anderem bei den Bregenzer Festspielen und an der Volksoper Wien, der Lotte de Beer seit 2022 als Direktorin vorsteht.

Das Bayerische Staatsorchester spielt unter der Leitung von Nathalie Stutzmann, die ihr Hausdebüt am Pult gibt. Nachdem sie zwischen 2003 und 2005 als Altistin in mehreren Aufführungsserien von Xerxes die Partie des Amastre sang, kehrt sie nun als Dirigentin an die Bayerische Staatsoper zurück.

Hochkarätige Besetzung

Die Titelpartie übernimmt Jonathan Tetelman, der diese Figur zum ersten Mal verkörpert. Er war zuletzt bei den Münchner Opernfestspielen als Turiddu (Cavalleria rusticana / Pagliacci) und bei dem Oper für alle: BMW Classics Konzert im BMW Park zu erleben. Kyle Ketelsen singt Méphistophélès und kehrt damit nach seiner Interpretation des Leporello in der Neuinszenierung von Don Giovanni an das Haus zurück. Die Partie der Marguerite übernimmt Olga Kulchynska, die seit 2017 immer wieder auf der Bühne des Nationaltheaters steht, z. B. als Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Natascha (Krieg und Frieden) oder Fiordiligi (Così fan tutte). Auch Florian Sempey, der Marguerites Bruder Valentin singt, ist an der Bayerischen Staatsoper kein Unbekannter: 2022 gab er als Dandini (La Cenerentola) sein Hausdebüt. Das tut nun auch die Mezzosopranistin Dshamilja Kaiser mit der Partie der Marthe. Die beiden Ensemblemitglieder Emily Sierra und Thomas Mole interpretieren die Freunde Valentins, Sibel und Wagner. Es singt der Bayerische Staatsopernchor unter der Leitung von Christoph Heil.

Charles Gounod: Faust, Oper in fünf Akten (1869)

Libretto von Jules Barbier und Michel Carré

In französischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

Eine Koproduktion mit der Teatr Wielki Opera Narodowa in Warschau

Premiere: Sonntag, 8. Februar 2026, 18.00 Uhr

Weitere Vorstellungen:

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