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Meldung vom 13.02.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg: Fortsetzung der ZeitSpiele

Klassische Meisterwerke treffen auf zeitgenössische Neukompositionen

Mit der ersten Saison unter dem neuen Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber führt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg die Reihe ZeitSpiele innerhalb dieser Saison fort: Klassische Meisterwerke treffen auf zeitgenössische Neukompositionen – ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der offen, neugierig und voller Entdeckungsfreude gestaltet ist. Im 6. Philharmonischen Konzert am Sonntag, den 22. Februar (11:00) und Montag, den 23. Februar (20:00) in der Elbphilharmonie, Großer Saal, erklingen Werke von Maurice Ravel, Johann Sebastian Bach, Claude Debussy, Leonard Bernstein sowie eine von dem georgischen Pianisten Giorgi Gigashvili neu bearbeitete und orchestrierte Suite nach Oscar Peterson. Bach begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Gigashvili als Teil des Hier und Jetzt.

Giorgi Gigashvili:

„Meine Beziehung zu Bach ist ungefähr gleich alt wie die zur traditionellen georgischen Musik. Schon als Kind fühlte ich mich sehr stark zu beidem hingezogen. Was ich mit dem dritten Satz des d-Moll-Cembalokonzerts vorhabe, kommt aus meinem Innersten, aus meinem Herzen.“

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Bach begegnet uns hier nicht nur in historischer Gestalt, sondern auch als Inspiration für die Gegenwart: Der dritte Satz des Cembalokonzerts wird durch Gigashvilis Orchestrierung von Oscar Petersons Jazz-Hommage ersetzt. So verschmilzt Barock, Jazz und georgische Kompositionstradition zu einem offenen Klangraum, in dem Vergangenheit, Gegenwart und neue musikalische Impulse gleichzeitig erlebt werden können.

Ravels Le Tombeau de Couperin ehrt François Couperin und die französische Barockmusik, verbindet Eleganz mit einem Augenzwinkern und reflektiert die Tragik des Ersten Weltkriegs. Debussys impressionistische Klangfarben eröffnen poetische Räume, Bernstein schließlich spannt einen symphonischen Bogen voller rhythmischer Vitalität und emotionaler Tiefe.

Spielstätte & Termine:

Einführungsgespräch: mit Janina Zell und François Leleux, jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn im Großen Saal.

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