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Meldung vom 13.03.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Sir Simon Rattle zum Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin ernannt

Das Orchester unterstreicht damit die langjährige intensive Zusammenarbeit

Die Staatskapelle Berlin hat Sir Simon Rattle am 9. März 2026 in Würdigung seines künstlerisch herausragenden Wirkens den Titel „Ehrendirigent der Staatskapelle Berlin“ verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt das Orchester eine über viele Jahre gewachsene, künstlerisch besonders intensive Zusammenarbeit. Die Ernennung erfolgte im Anschluss an das umjubelte Symphoniekonzert V am Montagabend auf der Bühne der Staatsoper Unter den Linden, bei dem Simon Rattle mit der Staatskapelle Berlin, dem Staatsopernchor und Gesangssolistinnen Gustav Mahlers Symphonie Nr. 2 c-Moll, die monumentale Auferstehungs-Symphonie, zur Aufführung brachte. Die Urkunde zur Ernennung zum Ehrendirigenten überreichte Noémi Makkos aus dem Orchestervorstand in Anwesenheit von Intendantin Elisabeth Sobotka, Generalmusikdirektor Christian Thielemann und der Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson.

Intensive Zusammenarbeit

Seit 18 Jahren hat Simon Rattle eng mit der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin zusammengearbeitet. Sein Debüt fand 2008 mit Aufführungen von Claude Debussys Pelléas et Mélisande in der Inszenierung von Ruth Berghaus statt. Insgesamt hat er zehn Opernpremieren geleitet, sechs davon waren Werken von Leoš Janáček gewidmet, dessen Musik das besondere Interesse von Simon Rattle gilt.

Vielbeachteter Janáček-Zyklus

Über einen Zeitraum von 15 Jahren hinweg realisierte Rattle einen vielbeachteten und hochgelobten Janáček-Zyklus, der 2011 mit Aufführungen von Aus einem Totenhaus begann und sich nun mit der Neuproduktion von Das schlaue Füchslein schließt. Hinzu kamen Premieren von Emanuel Chabriers selten gespielter Oper L’étoile sowie Mozarts Idomeneo. Außerdem dirigierte er Inszenierungen von Rameaus Hippolyte et Aricie und Charpentiers Médée, zwei Meisterwerke der französischen Barockoper, jeweils mit dem Freiburger Barockorchester.

Umfangreiche Dirigate im Konzertbereich

Auch auf den Konzertbereich erstreckt sich die langjährige Zusammenarbeit von Sir Simon Rattle und der Staatskapelle Berlin. Hier sind vor allem Werke von Haydn, Beethoven, Bruckner und Mahler sowie von Dvořák, Janáček, Weill und Birtwistle zu erwähnen. „Die Zusammenarbeit mit Simon Rattle ist für die Staatsoper Unter den Linden von großer künstlerischer Bedeutung und zugleich von einer besonderen Verbundenheit mit unserem Haus geprägt. Mit der jüngsten Premiere von Janáčeks Das schlaue Füchslein wurde der von ihm über viele Jahre gestaltete Janáček-Zyklus an der Staatsoper großartig vollendet. Dass wir Sir Simon Rattle zum Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin ernennen dürfen, ist Ausdruck unserer großen Dankbarkeit für diese langjährige und enge Zusammenarbeit. Er reiht sich damit in die besondere Reihe von Ehrendirigenten der Staatsoper Unter den Linden ein – darunter Pierre Boulez, Zubin Mehta und Otmar Suitner sowie unser Ehrenchefdirigent Daniel Barenboim“, so Intendantin Elisabeth Sobotka.

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