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Meldung vom 13.03.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Gründung des Kronberg Institute for Music and Health

Forschung unter realen Konzertbedingungen

Im Musikquartier in Kronberg entsteht mit dem Kronberg Institute for Music and Health ein Forschungsinstitut an der Schnittstelle von Musik und Gesundheit. Herzstück des geplanten Erweiterungsbaus ist ein kleiner Konzertsaal als „Living Lab“, der wissenschaftliche Untersuchungen unter realen Konzertbedingungen ermöglichen soll. Anlässlich der Gründung fand im Casals Forum ein Festakt statt. Ziel ist es, die Wirkungsweisen von Musik auf Körper und Psyche interdisziplinär zu untersuchen und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse für Prävention, Therapie und gesellschaftliche Teilhabe zu gewinnen.

Erweiterungsbau mit kleinem Konzertsaal

Ein zentraler Baustein ist ein geplanter Erweiterungsbau am Beethovenplatz – unmittelbar neben dem Casals Forum und der Kronberg Academy. Die Finanzierung des Gebäudes wird durch eine sehr großzügige Spende der Familie Strauss ermöglicht. Herzstück des Erweiterungsbaus ist ein kleiner Konzertsaal als „Living Lab“. Hier sollen wissenschaftliche Untersuchungen der Zuhörer unter realen Konzertbedingungen möglich werden – unter Einsatz moderner Verfahren wie Motion-Capture, Pupillometrie und Herzratenmessung. Baubeginn ist für Herbst vorgesehen, die Fertigstellung für Ende 2028.

Kooperationen mit wichtigen Partnern

Bereits jetzt laufen erste Forschungsvorhaben; weitere Projekte befinden sich in Vorbereitung. Das Institut baut dabei auch bestehende Kooperationen aus – unter anderem mit der Klinik Hohe Mark (Oberursel), der Privatklinik Dr. Amelung (Königstein) sowie der Goethe-Universität Frankfurt am Main (u. a. „Interaktive Gesprächskonzerte für Menschen mit Demenz“). Als weiterer Kooperationspartner ist das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt gewonnen worden. Den Vorsitz des Stiftungsrates übernimmt Prof. Dr. Michael Madeja. Das wissenschaftliche Direktorium bilden Prof. Dr. Stefan Kölsch (Sprecher), Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller und Prof. Dr. Christian Gold.

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