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Francesco Landini

ital. Komponist, Organist und Sänger des Trecento

Biographie

Der bedeutendste Komponist des italienischen Trecento, Francesco Landini, starb vor mehr als 600 Jahren am 2. September 1397. Einzelheiten aus seinem Leben sind kaum überliefert. Er wurde um 1325 vermutlich in Fiesole bei Florenz geboren und verbrachte sein Leben zum größten Teil in Florenz. Noch im Kindesalter erblindete er infolge einer Pockenerkrankung, dennoch wurde er der bedeutendste Vertreter der italienischen „Ars Nova“ und war ein allseitig gebildeter Musiker, Sänger und Dichter, der neben der Orgel auch zahlreiche andere Instrumente spielte. Er betätigte sich auch als Orgelstimmer und Instrumentenbauer. Ab 1361 war er Organist im Kloster Santa Trinità und von 1365 bis 1397 war er Organist und Kaplan von San Lorenzo in Florenz. In den 1360er Jahren wurde Landini vom König von Zypern mit der corona laurea ausgezeichnet, wie auf einer Abbildung in einer Miniatur der Initiale am Beginn der Landini-Sammlung im Squarcialupi-Codex zu sehen ist. Über 150 Werke sind von Landini erhalten, hauptsächlich in jenem Prachtcodex, die überwiegende Anzahl der Werke ist trotz Landinis kirchlicher Anstellung weltlich: 98 zweistimmige Ballate, 42 dreistimmige Ballate, 9 Ballate in sowohl zwei- als auch dreistimmiger Fassung, zwölf zwei- und dreistimmige Madrigale, eine Caccia sowie einige wenige Messvertonungen. Für die meisten seiner Werke hat Landini die Texte vermutlich auch selbst verfasst. Seine Kompositionen gelten als die bedeutendste Musik des italienischen 14. Jahrhunderts.

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