Lagrime mie, a che vi trattenete op. 7 Nr. 4 (Lamento)
Werksätze:
Besetzung:
- Sopran
- B.c.
Einspielungen: 4
Anna Caterina Antonacci
Era la notte
naïve V 5050
1 CD • 45min • 2005
05.04.2006 • 9 10 9
Ein 44-minütiges Recital ist im (ausgehenden?) CD-Zeitalter eine mutige Angelegenheit. Dieses naïve-Porträt der jungen italienischen Sängerin Anna Caterina Antonacci, die in ihrem Heimatland bereits mit dem Kritikerpreis Premio Abbati geehrt wurde und dem Münchner Publikum noch von Ivor Boltons [...]
Heroines of Love and Loss
Female composers and classical heroines of the 17th century
BIS 2248
1 CD/SACD stereo/surround • 71min • 2016
03.04.2017 • 9 9 9
Dem Thema der Wehklage, seit alten Zeiten mit der weiblichen Singstimme verbunden, widmet die englische Sopranistin Ruby Hughes diese CD. [...]
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Barbara Strozzi
A Portrait in Five Acts - duets for Two Sopranos
Dorothee Mields & Hana Blažiková soprano
cpo 555 510-2
1 CD • 81min • 2021
15.01.2026 • 9 9 9
Sie war nicht nur eine der ersten weiblichen Komponisten überhaupt, sondern eine der wenigen, die von ihrer Arbeit auch leben konnten. Barbara Strozzi (1619-1677), jahrhundertelang von der Geschichte ignoriert und erst 1978 von der amerikanischen Musikwissenschaftlerin Ellen Rosand wiederentdeckt, hat seither eine beträchtliche Renaissance erlebt, wobei das wachsende Interesse nicht nur ihren Werken, sondern auch ihrer ungewöhnlichen Biographie gilt, die teilweise noch im Dunkeln liegt. Das vorliegende Album versucht ihrem Geheimnis diskret auf die Spur zu kommen.
Talkin' About Barbara
Ensemble Il Giratempo
Perfect Noise PN 2022
1 CD • 59min • 2019
20.10.2023 • 8 8 8
Barbara Strozzi (1619-1677), uneheliche Tochter des Dichters und Librettisten Giulio Strozzi, hat sich als Komponistin schon zu ihrer Zeit in einer Männerdomäne durchgesetzt, die von Namen bestimmt war wie Claudio Monteverdi und Francesco Cavalli (der zeitweilig ihr Lehrer gewesen sein soll). Sie hat ein reiches Œuvre hinterlassen, das bis heute – auch auf Tonträgern – neben den genannten männlichen Koryphäen einen festen Platz im Alte-Musik-Repertoire behauptet. Sie soll auch eine ausgezeichnete Sängerin gewesen sein, ist aber interessanterweise nie im Theater, sondern nur in geschlossenen Gesellschaften aufgetreten, hat auch dementsprechend nie eine Oper komponiert, sondern sich auf Kantaten spezialisiert, einer Gattung, zu deren Pionieren sie musikhistorisch zählt.
Weitere Werke: Gesang-Solo
- Amor dormiglione
- Cosi non la voglio
- È pazzo il mio core
- L' Eraclito amoroso - Udite amanti op. 2 Nr. 14 (aus: Cantate, ariette e duetti op. 2)
- Lagrime mie, a che vi trattenete op. 7 Nr. 4 (Lamento)
- Mi fà rider la speranza
- Per un bacio che rubbai
- Sete pur fastidioso
- Sino alla Morte für Sopran und basso continuo (Kantate)
