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CD-Besprechung

Dynamic CDS 363

1 CD • 76min • 1999

01.07.2001

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8
Klangqualität:
Klangqualität: 6
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Als eine visionäre Vorform von Beethovens Diabelli-Variationen könnte man euphemistisch dieses aus rekordverdächtigen 57 Variationen bestehende Monumentalwerk bezeichnen. In seinem experimentellen Wesen wirkt das 1804 entstandene Opus der klassischen Sphäre schon beinahe entwachsen. Das Thema trägt schumanneske Züge und wird pianistisch ebenso brillanten wie kontrapunktisch raffinierten Veränderungen unterzogen. Nicht verschwiegen sei jedoch, daß die musikalischen Charaktere fast ausnahmslos den auf die Dauer etwas ermüdenden Schönwettergefilden von F-Dur entspringen und ein etwas schulmäßiger Gesamteindruck nicht zu leugnen ist. Ein Eindruck freilich, der wohl auch auf das Konto der allzu neutralen interpretatorischen Vorsicht des italienischen Pianisten Mauro Masala geht, der sein sauberes Handwerk ganz in den Dienst struktureller Klarheit stellt.

Es sei daran erinnert, daß Anton Reicha nicht nur mit seinem Altersgenossen Beethoven befreundet war, sondern als Dozent für Kontrapunkt am Pariser Konservatorium auch Berlioz, Franck, Gounod und Liszt zu seinen Schülern zählen durfte.

Peter Schlüer [01.07.2001]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Anton Reicha
1L' Art de Varier op. 57 für Klavier (57 Variationen)

Interpreten der Einspielung

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