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Besprechungen • Nachrichten • Themen

Besprechung heute

Echoes of the Forest

Robert Schumann: Waldszenen & Clarinet Concerto
Roeland Hendrikx • Lithuanian Chamber Orchestra • Vilmantas Kaliunas

Coviello Classics 1 CD COV92610

Wer seine Freude daran hat, Originalwerke in verwandelter Gestalt zu hören, der liegt bei der neuen Schumann-CD, die bei Coviello-Classics erschienen ist, richtig. Der 1956 in Hannover geborene Arrangeur Andreas N. Tarkmann machte aus dem Klavier-Zyklus Waldszenen eine Orchestersuite, und das d-Moll-Violinkonzert schrieb er in ein c-Moll-Klarinettenkonzert um. Im Januar 2026 fand in Litauen die Aufnahme beider Werke statt.

Roeland Hendrikx (Klarinette) Lithuanian Chamber Orchestra Vilmantas Kaliunas (Leitung)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Mehr Planungssicherheit für die Stiftung Berliner Philharmoniker

Erhöhung der Bundeszuschüsse sowie Bekenntnis des Bundes zur Generalsanierung der Philharmonie Berlin

Die Berliner Philharmoniker danken dem Bund und dem Land Berlin für die im neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag vereinbarte Unterstützung. „Wir freuen uns über die substanzielle Erhöhung der Förderung durch den Bund. Dies gibt uns mehr Planungssicherheit und eine verlässliche Grundlage für unsere künstlerische Arbeit. So können wir auch in Zeiten steigender Kosten weiterhin ein für das Publikum attraktives Konzertangebot realisieren. Unser Dank gilt allen an den Verhandlungen Beteiligten insbesondere auf Seiten des Senats von Berlin sowie bei den zuständigen Bundesministerien,“ Eva-Maria Tomasi und Walter Küssner für den Orchestervorstand.
[17.09.2026]

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„Brundibár“ im Kulturpalast Dresden

Dresdner Philharmonie bringt Hans Krásas Kinderoper auf die Bühne

Am 3. Oktober 2026 wird der Konzertsaal des Kulturpalasts zur Musiktheaterbühne. Die Dresdner Philharmonie und ihr Kinderchor führen Hans Krásas Kinderoper Brundibár in einer halbszenischen Inszenierung der Regisseurin und Choreografin Tabatha McFadyen auf. Im Zentrum steht die Frage, wie sich mit Kindern dieses Werk voll Leichtigkeit und Fantasie ebenso erzählen lässt wie vor dem Hintergrund seiner Aufführungsgeschichte in Theresienstadt. Hans Krásas Oper erzählt mit Witz und Fantasie eine Geschichte über Macht, Verführung und den Mut zum Widerstand.
[17.09.2026]

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Von Weber bis Widmann: »Romantik pur« im Kulturpalast Dresden

Sonderkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Mit dem Sonderkonzert »Romantik pur« widmet sich die Sächsische Staatskapelle Dresden am Sonntag, 20. September 2026, einer Epoche, deren Klangwelt bis heute fasziniert. Ausgangspunkt des Abends ist das Dresdner Weber-Jahr. Dabei spannt Jörg Widmann, Capell-Virtuos und Capell-Compositeur der Saison 2026/27, gemeinsam mit der Staatskapelle einen Bogen von Carl Maria von Weber und Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu seinem eigenen Schaffen. Jörg Widmann zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Gegenwart und ist zugleich ein Virtuose an der Klarinette. Als Capell-Virtuos und Capell-Compositeur in der aktuellen Konzertsaison vereint erstmals ein Künstler in der Geschichte der Staatskapelle beide Titel auf sich. Im Kulturpalast ist Widmann gleich in dreifacher Rolle zu erleben: als Klarinettist, Dirigent und Moderator.
[17.09.2026]

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Weltrekordversuch: Die größte Ballettklasse der Welt

Chemnitz soll zum Schauplatz der größten Ballettklase werden

Bereits im vergangenen Jahr schrieb Chemnitz Tanzgeschichte und stellte im Rahmen des Internationalen Festivals für zeitgenössischen Tanz TANZ | MODERNE | TANZ mit einer Dauer von 60 Minuten den Rekord für die längste Ballettklasse der Welt auf. Nun folgt die nächste große Herausforderung: Am 19. September soll Chemnitz zum Schauplatz der größten Ballettklasse der Welt werden. Direkt am Karl-Marx-Monument sind dafür mindestens 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt. Gemeinsam sollen sie den derzeitigen Guinness-Weltrekord, der im australischen Queensland aufgestellt wurde, übertreffen und einen weiteren internationalen Rekord nach Chemnitz holen.
[17.09.2026]

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»Weitere Textbeiträge«

Forderndes Finale

Finale Schlagzeug beim 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD

Beide Finalisten mussten im Herkulessaal das Konzert für Schlagzeug und Orchester von Friedrich Cerha mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Bar Avni präsentieren. Das 2008 vollendete Werk ist klassisch in drei Sätze gegliedert, für die der Solist auch entsprechende Etappen auf dem Podium zurücklegen muss. Die Ecksätze werden den Worten des Komponisten zufolge von „eruptiven Trommelereignissen“ gerahmt.
[14.09.2026]

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Schnäppchen-Alarm: 3 komplette Quartettabende für eine Eintrittskarte

Das Finale der Streichquartette im 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD

Folgende Auswahl zu interpretierender Werke stand den drei Finalisten offen: je eines der sechs Streichquartette von Béla Bartók sowie der mittleren und späten Quartette Beethovens für die russischen Fürsten Rasumowsky (op. 59) oder Galitzin (opp. 127, 130 und 132) nebst op. 131 oder eines der drei letzten Quartette Franz Schuberts. Da der Quartettsatz Schuberts bereits Pflichtprogramm im Semifinale war und man nur als Spitzenquartett gelten kann, wenn man auch die „großen Beethovens“ beherrscht, war es von vornherein klar, dass Letzterer das Rennen machen würde. Da alle drei Quartette komplett unterschiedliche Programme spielten, blieb dem Publikum der Worst Case mit dreimal demselben Beethoven und Bartók erspart.
[13.09.2026]

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FFFfFF- Freitäglich-Fröhliche Frühromantik fürs Fagott

Finale

Für das „große Finale“ hatten die Teilnehmer die Auswahl zwischen dem sonst auch gern im Semifinale geforderten Mozart-Konzert und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel. Letztere weisen beide einen Mozart-Bezug auf: Hummel war Schüler des Salzburgers, Weber bekanntermaßen ein Vetter von dessen Frau Constanze.
[12.09.2026]

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75. ARD-Musikwettbewerb – Schlagzeug

Semifinale

Es hat bisweilen etwas Floskelhaftes, die hohe Leistungsdichte im Teilnehmerfeld beim ARD-Musikwettbewerb zu beschwören. Aber beim Schlagzeug-Semifinale des diesjährigen Wettbewerbs hatte man als Außenstehender auf jeden Fall das Gefühl, dass hier ausnahmslos starke Persönlichkeiten um den Einzug in die letzte Runde spielten. Auch deshalb stellte sich überhaupt keine Langeweile ein, wenn man insgesamt sechsmal Béla Bártoks Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug von 1937 im Arrangement von Martin Grubinger sen. erlebte.
[11.09.2026]

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75. ARD-Musikwettbewerb – Streichquartett

Semifinale

Das Semifinale der letzten sechs im Rennen verbliebenen Streichquartette umfasst beim ARD-Wettbewerb grundsätzlich zwei gut dreistündige Konzerte. Neben der Auftragskomposition Impermanence von Camille Pépin waren der Quartettsatz c-Moll, D 703 von Franz Schubert und eines der mittlerweile 6 Streichquartette von Pēteris Vasks zu gestalten.
[11.09.2026]

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Kalenderblatt

Fritz Wunderlich 60. Todestag

Am 17. September 2026 jährt sich der Todestag des unvergessenen Tenors Fritz Wunderlich zu 60. Mal. Geboren 1930 in Kusel, studierte er bei Margarete von Winterfeld an der Hochschule für Musik in Freiburg und debütierte 1955 als Tamino in Mozarts Zauberflöte in Stuttgart. Mozart sollte auch weiterhin ein Fixstern in seinem Repertoire bleiben – und tragischerweise sang er diese Rolle bei seinem letzten Auftritt mit dem gleichen Ensemble während eines Gastspiels bei den Edinburgher Festspielen 1966.

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Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass die berühmte Wagner-Sängerin Birgit Nilsson bereits 87 mal die Isolde gesungen hatte, bevor sie die Partie erstmals 1962 in Wieland Wagners Neuinszenierung in Bayreuth sang?

„...“

Es ist nicht eines meiner Ziele, Musik zu schreiben, die modern genannt werden wird, noch bin ich darauf aus, in einem bestimmten Stil oder System zu komponieren. Ich glaube, daß meine Musik in Form und Ausdruck heutige Musik ist, da ich unvermeidlich von der Kunst, dem Denken und dem Alltagsleben der Gegenwart beeinflußt bin.

Walter Piston

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