Was fällt Ihnen beim Namen Franz Danzi ein? Die Antwort dürfte im besten Fall „Bläserquintette“ lauten. Denn dessen neun Werke für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott bilden neben denen Anton Reichas den Grundstock des Repertoires für diese Besetzung. Dass Danzi (1763-1826) auch je 3 Trios, Quartette und Quintette für Flöte und Streicher komponierte, dürfte weniger bekannt sein. Verdienstvoll also, dass das Ardinghello Ensemble Pionierarbeit betreibt und diese Werke zum 200. Todestag des Komponisten geschlossen vorlegt.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Antrittskonzert von Kazuki Yamada beim DSO Berlin
Der international gefeierte Dirigent übernimmt die Position beim DSO zunächst für drei Jahre
Kazuki Yamada, Foto: Zuzanna Special
Mit dem Konzert am Sonntag, den 4. Oktober tritt Kazuki Yamada offiziell sein Amt als neunter Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) an. Gemeinsam mit der Pianistin Alice Sara Ott präsentiert er das Klavierkonzert von Edvard Grieg, gerahmt von Charles Ives’ The Unanswered Question, der Deutschen Erstaufführung von Anna Clynes Woman of the Mountain und schließlich Debussys La mer. Den Abend eröffnet Maja Göpel mit einer Rede zum DSO-Saisonmotto ›Ach, Mensch‹. Die Politökonomin ist bekannt für ihre Arbeit zu nachhaltigem gesellschaftlichen Wandel. [28.09.2026]
Jan Lisiecki erstmals beim Sinfonieorchester Basel
UA von μ-Cephei von Anna Sowa im Rahmen von "Bonus Tracks"
Das Sinfonieorchester Basel und Markus Poschner, Foto: Noe Flum
Am 14. und 15. Oktober 2026 spielt das Sinfonieorchester Basel unter Chefdirigent Markus Poschner im Stadtcasino Basel sein 2. Abo-Konzert ‹Sehnsucht›. Solist ist der polnisch-kanadische Pianist Jan Lisiecki mit Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll. Zum Programm gehören Werke von Kaija Saariaho, George Crumb und Maurice Ravel sowie die Uraufführung von μ-Cephei der polnischen, in Basel lebenden Komponistin Anna Sowa. Ihr Stück eröffnet die neue Reihe ‹Bonus Tracks›: kurze Auftragskompositionen, die als zeitgenössischer Spiegel je einem Werk oder dem Gesamtprogramm gegenüberstehen. [28.09.2026]
Mehrfach ausgezeichnetes Oper von Ludger Vollmer und Jenny Erpenbeck
Szene aus der Oper "Rummelplatz", Foto: Nasser Hashemi
Nach der erfolgreichen Uraufführung im Kulturhauptstadtjahr 2025 kehrt die Oper Rummelplatz auf die Bühne des Chemnitzer Opernhauses zurück. Am 3. Oktober um 19.30 Uhr ist die Inszenierung erstmals in dieser Spielzeit wieder zu erleben. Im Rahmen des Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2025 feierte Rummelplatz am 20. September 2025 seine Uraufführung im Opernhaus Chemnitz. Es folgten zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen und zusätzliche Aufführungstermine. Auch überregional fand die Produktion große Anerkennung: Sie wurde mit einem internationalen OPERA! Award ausgezeichnet und ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2026 in der Kategorie „Regie Musiktheater“ nominiert. [28.09.2026]
Bayerische Staatsoper: "Of One Blood" mehrfach ausgezeichnet
Das Werk wurde zur "Uraufführung des Jahres" bei der Kritikerumfrage der "Opernwelt" gekürt
Szene aus "Of One Blood", Foto: Bayerische Staatsoper
Die Kritikerumfrage des Fachmagazins Opernwelt zeichnet jährlich herausragende Leistungen im Musiktheater aus. Bei der diesjährigen Kritikerumfrage 2026 wurde Of One Blood an der Bayerischen Staatsoper zur „Uraufführung des Jahres“ gekürt. Claus Guth wurde insbesondere für seine Lesarten von Jean-Marie Leclairs Scylla et Glaucis und Brett Deans Of One Blood zum „Regisseur des Jahres“ ernannt, Etienne Pluss wurde in erster Linie für sein Bühnenbild von Of One Blood geehrt. [27.09.2026]
dass bei der Uraufführung von Donizettis "Lucia di Lammermoor" die Titelpartie mit ihren extremen stimmlichen Anforderungen von der Uraufführungssängerin Fanny Tacciandri-Persiani in vielen Teilen einen Ton tiefer gesungen wurde?
„...“
Meine Fähigkeit zu komponieren stimmt mit der Fähigkeit, über mein Komponieren auch zu schreiben, leider nicht überein... Alle diejenigen, die meine Musik wirklich lieben, bitte ich, auf eine theoretische Analyse zu verzichten.