Das Amaryllis Quartett bleibt seinem Grundsatz treu, einem oder zwei „Klassikern“ ein zeitgenössisches Werk gegenüberzustellen. Dies ist auf der aktuellen CD deshalb besonders sinnvoll, weil der Schweizer Komponist David Philip Hefti, sein To the End of Time für eine Ballettproduktion in Graz als direktes Pendant zu Franz Schuberts Quartett Nr. 14 in d-Moll DV 810 komponierte, das die Einleitung des Liedes Der Tod und das Mädchen im langsamen Satz variiert.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
"Viriditas“ - Hildegard von Bingens musikalische Welt
Sonderkonzert der Deutschen Radio Philharmonie am 14. November 2026
Dani Espasa, Foto: DRP / Michal Novak
Die Deutsche Radio Philharmonie (DRP) lädt am Samstag, 14. November, 20.00 Uhr zum Sonderkonzert „Viriditas“, in die Ludwigskirche Saarbrücken ein. Unter der Leitung von Dani Espasa begegnen sich Werke von Hildegard von Bingen, Jean-Féry Rebel, Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann, Sofia Gubaidulina, Kaija Saariaho und Jean-Philippe Rameau. Als Solisten wirken DRP-Konzertmeister Ermir Abeshi, die Blockflötistin Julia Fritz und die Sopranistin Bettina Maria Bauer mit. [24.10.2026]
Mit Emanuel Ax präsentieren die Festival Strings Lucerne zum 70. Geburtstag und zum Auftakt ihrer Konzerte im KKL Luzern 2026/2027 einen der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Am Dienstag, 3. November 2026, um 19.30 Uhr gibt der vielfache Grammy-Preisträger in der Salle blanche des KKL Luzern sein Debüt beim Orchester und kehrt erstmals nach seinem Auftritt 2019 bei Bernard Haitinks Abschiedskonzert mit den Wiener Philharmonikern zurück nach Luzern. Im Zentrum des Abends «Drama, Tanz & Aufbruch» steht Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503. [24.10.2026]
Staatsoper Stuttgart: Premiere von "Lady Macbeth von Mzensk"
Regisseurin Ulrike Schwab lässt die Oper aus Sicht der weiblichen Hauptfigur lebendig werden
Rosie Aldridge singt die Titelpartie in Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk"., Foto: Jacobus Snyman
Ein Ausnahmewerk des 20. Jahrhunderts über den Versuch einer weiblichen Selbstbefreiung: Die Staatsoper Stuttgart bringt Dmitri SchostakowitschsLady Macbeth von Mzensk am 8. November um 18 Uhr in einer Inszenierung von Ulrike Schwab zur Premiere. Rosie Aldridge – in Stuttgart bereits als Küsterin, Kundry und Knusperhexe gefeiert – übernimmt die Partie der Katerina Ismailowa. Sergej wird von Ladislav Elgr gesungen. Weitere Partien übernehmen unter anderem Goran Jurić als Boris Timofejewitsch Ismailow und Moritz Kallenberg als Sinowij Borrissowitsch Ismailow. [24.10.2026]
World Opera Day - ein Grund zum Feiern. Foto: Peter Mayr
Am kommenden Sonntag, dem 25. Oktober, ist «World Opera Day» ein Aktionstag zu Ehren der über 400 Jahren alten Kunstform »Oper«. Auch die Wiener Staatsoper möchte diesen Tag feiern und ihrem Publikum dazu ein attraktives Angebot machen: Mit dem Aktionscode WORLDOPERADAY gibt es für Buchungen, die am 25. Oktober getätigt werden, für die November-Vorstellungen von La fille du régiment, Luisa Miller, Nijinsky (Ballett) sowie für das Solokonzert von Simon Keenlyside 50 % Ermäßigung, verfügbar in den Kategorien 1-3. Kleiner Pro-Tip: Aufgrund der Zeitumstellung haben Interessenten sogar eine Stunde mehr Zeit, Karten zu kaufen! [24.10.2026]
dass Telemanns "Pimpinone oder Die ungleiche Heirat", uraufgeführt am 27.09.1725 in Hamburg, die erfolgreichste Oper zu Lebzeiten des Komponisten war?
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Melodie und Harmonie – das sind zwei Seiten eines Prinzips, einer Wesenheit. Sie haben sich erst in der klassischen Musik ganz getrennt – das ist der Prozess der Differenzierung, das ist der Sturz des Geistes in die Materie. Bei mir gibt es keinen Unterschied zwischen Melodie und Harmonie.