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Besprechungen • Nachrichten • Themen

Besprechung heute

Egon Wellesz

Complete Symphonies • Works for Chamber Orchestra

cpo 5 CD 555 739-2

Die vorliegende Egon-Wellesz-Anthologie umfasst als kombinierte Wiederveröffentlichung in einer Box auf 4 CDs sämtliche neun Symphonien und den 1969 vor der 8. Symphonie (zunächst als möglichen Kopfsatz derselben) entstandenen ‚Symphonischen Epilog‘ sowie auf einer weiteren CD sämtliche Werke für Kammerorchester mit Ausnahme der Pastorale von 1935, des Oktetts op. 67 (1948-49) und des späten Divertimento op. 107 von 1969. In den Symphonien leitet Gottfried Rabl das ORF-Radio-Symphonieorchester, in den kammerorchestralen Werken Peter Keuschnigg das in Wien ansässige Ensemble Kontrapunkte.

ORF Radio-Symphonieorchester Wien Gottfried Rabl (Leitung) Christine Whittlesey (Sopran) Adrian Eröd (Bariton) Josef Hell (Violine) Ensemble Kontrapunkte Peter Keuschnig (Leitung)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Benjamin Bernheim mit seiner wichtigsten Partie in Salzburg

Aufführungen von Massenets "Werther" heute und am 1. August plus CD-Veröffentlichung

„Man muss Benjamin Bernheims Werther einmal im Leben gehört haben“, schrieb Le Monde im Frühjahr 2025 nach den Pariser Aufführungen im Théâtre des Champs-Élysées. Nun kann man das auch zu Hause: Am 20. November veröffentlicht die Deutsche Grammophon Jules Massenets Werther mit Benjamin Bernheim in der Titelrolle. Die Live-Aufnahme entstand am 3. April 2025. Télérama nannte Bernheim in der Inszenierung „umwerfend als Werther“. Diapason schrieb: „Die vollkommene Beherrschung der Stimme legt die Psyche bis in den letzten Winkel bloß.‟ Heute ist Werther wieder dran. Bernheim singt die Partie konzertant im Großen Festspielhaus bei den Salzburger Festspielen – und noch einmal am 1. August. Adèle Charvet ist Charlotte, Alain Altinoglu dirigiert das Orchester des Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie.
[29.07.2026]

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Ein Streichquartett fällt nicht vom Himmel

Kinostart von "Der Klang der Stradivari" von Grégory Magne

Der Name des berühmten Geigenbauers Antonio Stradivari aus Cremona ist der Inbegriff für seltene und überaus kostbare Streichinstrumente von höchster Qualität. Es ist also wie ein Lottogewinn, wenn jungen Musikern die Chance geboten wird, ein solches Instrument zu spielen. Der Film beginnt damit, das Astrid, Tochter eines verstorbenen französischen Industriellen und Musikliebhabers, gespielt von Valérie Donzelli, den letzten Willen ihres Vaters erfüllen und seine drei Stradivari-Instrumente um das noch fehlende Cello erweitern will, und damit einem jungen Streichquartett die Möglichkeit zu geben, eine bisher noch nie aufgeführte Komposition mit diesen Instrumenten öffentlich zu präsentieren.
[29.07.2026]

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Festival Young Euro Classic als musikalische Weltkarte

Die 27. Saison beginnt am 31. Juli 2026

Am Freitag, 31. Juli wird das Festival Young Euro Classic eröffnet, das wichtigste internationale Jugendorchesterfestival, mit einem fantastischen Eröffnungswochenende im Konzerthaus Berlin, am Samstag folgt das Youth Symphony Orchestra of Ukraine mit Oksana Lyniv am Pult und Illia Ovcharenko als Solist. „Zum 27. Mal wird das Konzerthaus Berlin für knapp drei Wochen zu einem Ort, an dem die Neugier auf das, was aus der klassischen Musik weltweit geworden ist, Antworten bekommt. Die Zukunft ist mobil, hybrid, mehrsprachig und kulturell durchlässig. Junge Musiker aus der ganzen Welt begegnen sich hier mit einer Offenheit und Leidenschaft, die jedes Jahr aufs Neue beeindruckt.
[29.07.2026]

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Große Pianisten beim Menuhin Festival Gstaad

Gabriela Montero, Sir András Schiff, Alessio Bax und Lucille Chung, Hayato Sumino, Daniil Trifonov und Sergei Dogadin

Heute gastiert die venezolanische Pianistin Gabriela Monrero um 1930 Uhr beim Menuhin Fesival Gstaad. In der Kirche von Saanen spielt die Königin der Improvisation Klaviersonaten von Domenico Scaraltti, Padre Antonio Soler, Frédéric Chopin, Enrique Granados, Isaac Albéniz, Alicia de Larrocha, Federico Mompou und Franz Liszt. Die Pianistin wird dieses überwiegend spanisch geprägte Programm mit Temperament, Fantasie und großer Audruckskraft gestalten. Am 31. Juli kehrt Sir András Schiff zum Menuhin Festial Gstaad zurück und präsentiert eine Auswahl seiner Lieblingswerke nach Ansage in einem intimen Konzertabend in der Kirche Saanen.
[29.07.2026]

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Kalenderblatt

David Geringas 80. Geburtstag

Am 29. Juli 2026 feiert der im litauischen Vilnius geborene Cellist und Dirigent David Geringas seinen 80. Geburtstag. Er begann seine Studien ab 1963 am Moskauer Konservatorium und kam eher zufällig in die Klasse von Mstislav Rostropowitsch. 1970 gewann der den Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb und übersiedelte 1976 zusammen mit seiner Frau, der Pianistin Tatjana Schatz, nach Hamburg, wo er mehrere Jahre die Position des ersten Solo-Cellisten im NDR Sinfonieokrchester einnimmt.

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Walter Gronostay 120. Geburtstag

1937 ist der deutsche Komponist Walter Gronostay völlig überraschend im Alter von erst 31 Jahren in Berlin gestorben. Er galt damals in der Musikszene als Pionier für die neu entstandenen Medien Rundfunk, Schallplatte und Film und hatte bereits zahlreiche Film- und Hörspielmusiken verfasst. Dabei war der am 29. Juli 1906 in Berlin geborene Walter zunächst Autodidakt. Mit seiner ersten Komposition tat er sich bereits als 13jähriger hervor, erst danach hatte er Kompositionsunterricht. Mit 16 Jahren besuchte er die Hochschule für Musik im Fach Klavier, mit 19 Jahren erhielt er ein Stipendium und wurde zur Meisterklasse für Komposition an der Akademie der Künste zugelassen. Sein Lehrer war Arnold Schönberg. Den ersten größeren Erfolg hatte er 1928 mit seiner Kurzoper In zehn Minuten.

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Enoch zu Guttenberg 80. Geburtstag

Am 29. Juli 2021 hätte der Dirigent und Chorleiter Enoch zu Guttenberg seinen 80. Geburtstag gefeiert. Nach seinem Studium in Münchenund Salzburg übernahm er 1967 mit 21 Jahren die Chorgemeinschaft Neubeuern und 1997 die Leitung des projektbezogenen Orchesters KlangVerwaltung

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Peter Sadlo 10. Todestag

Der deutsche Schlagzeuger Peter Sadlo gilt international bis heute als einer der herausragendsten Percussionist, der dem Schlagzeug im klassischen Symphonieorchester weit über den Einsatz als „Bassfundament“ eine neue, eigenständige Bedeutung als Orchester- und Solo-Instrumentarium verliehen hat und die Weiterentwicklung und Erweiterung des Einsatzgebietes im klassischen Instrumentarium entscheidend mitgeprägt hat. Er wurde am 28. April 1962 in Zirndorf geboren. „Eine Nachbarin hat alles ausgelöst“, erinnert er sich. „Sie hat mich beobachtet, wie ich als Fünfjähriger auf meine Spielzeugtrommeln einschlug.“ Die Besitzerin eines Tante-Emma-Ladens in Zirndorf (in der Nähe von Nürnberg), der Heimat Sadlos, glaubt, eine Begabung erkannt zu haben und meldet den kleinen Peter kurzerhand beim örtlichen Spielmannszug an – ohne Wissen von Sadlos Eltern. Bald sind die Provinz-Musiker vom außergewöhnlichen Talent des Kindes überzeugt, von seinem Rhythmusgefühl und seiner extrem raschen Auffassungsgabe. Kurze Zeit später erhält der junge Sadlo Privatunterricht. Im Alter von zwölf Jahren ist er Gaststudent am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg, zwei Jahre später musiziert er im Bayerischen Landesjugendorchester.
Dann folgte die erste wegweisende Begegnung im Leben des Trommel-Talents: Der Wechsel an die Musikhochschule Würzburg, wo Sadlo auf den damaligen Doyen der deutschen Schlagzeugkunst trifft, auf Siegfried Fink. Der fördert ihn nach Kräften, und so fällt das Meisterklassen-Diplom auch dementsprechend gut aus.

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Robert Schumann 170. Todestag

Robert Schumann ist einer der bedeutendsten Komponisten der Romantik. Er wurde am 8. Juni 1810 als jüngstes von fünf Kindern des Buchhändlers und Verlegers August Schumann in Zwickau geboren. Nach anfänglichen juristischen Studien 1928 in Leipzig und Heidelberg wandte er sich 1830 ganz der Musik zu. Er nahm Unterricht bei dem Klavierpädagogen Friedrich Wieck in Leipzig, bis ihn eine Fingerlähmung zwang, die angestrebte Virtuosenlaufbahn aufzugeben. Von da an widmete er sich mit aller Kraft der Komposition und betätigte sich als Musikschriftsteller. 1834 gründete er die „Neue Zeitschrift für Musik“ und machte sich mit seinen geistvollen Musikkritiken in der europäischen Musikwelt bald einen Namen.

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Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass Ruth Zechlin die erste Professorin für Komposition in Deutschland war, als sie 1955 ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin aufnahm?

„...“

Es ist ein großer Unterschied, ob man die Leute kennt, für die man komponiert und sie einbeziehen kann in das, was man tut.

Mark-Anthony Turnage

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