Clarinet Trio op. 94 • Cello Sonata op.28 • Scherzo Paul Meyer • Wen-Sinn Yang • Oliver Triendl
cpo 1 CD 555 471-2
Wilhelm Berger (1861-1911), den man nicht mit seinem schwedischen Zeitgenossen Wilhelm Peterson Berger verwechseln sollte, war als Chef der vor allem durch ihre Nähe zu Brahms berühmten Meininger Hofkapelle der Nach-Nachfolger von Richard Strauss und durch seinen frühen, plötzlichen Tod der Vorgänger von Max Reger. Oliver Triendl, der ja immer für eine gelungene Ausgrabung bürgt, Paul Meyer, dem wir die hinreißenden Aufnahmen der Stamitz-Klarinettenkonzerte verdanken, widmen sich gemeinsam mit dem Cellisten Wen-Sinn Yang dem elegischen späten Klarinettentrio op. 93, der Cellosonate op. 28 des Achtzehnjährigen und einem posthum überlieferten Scherzo,
Paul Meyer (Klarinette)
Wen-Sinn Yang (Violoncello)
Oliver Triendl (Klavier)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
György Mészáros wird 1. Kapellmeister am Theater Erfurt
Der in Budapest geborene und in Wien ausgebildete Dirigent folgt auf Clemens Fieguth
György Meszaros, Foto: Vivien Herczeg Kis
Das Theater Erfurt gibt die Berufung von György Mészáros zum neuen 1. Kapellmeister bekannt. Der in Budapest geborene und in Wien ausgebildete Dirigent folgt damit auf Clemens Fieguth und wird die musikalische Arbeit am Haus künftig kontinuierlich mitgestalten. Am 19. September 2026 steht er bei der Premiere von Romeo und Julia im Großen Haus erstmals am Pult und dirigiert das Philharmonische Orchester Erfurt zu Sergej Prokofjews musikalischem Meisterwerk des klassischen Ballettrepertoires. [24.08.2026]
Staatsoper Hannover startet in die neue Spielzeit 2026/27
Eröffnungsfest zum Saisonstart und erste Opernpremiere "Pique Dame"
Festkonzert der Staatsoper Hannover, Foto: Staatstheater Hannover
Ende August startet die Staatsoper Hannover mit einem ganzen Festwochenende in die Saison 2026/27: Den Auftakt macht am Samstag, 29. August, um 19:30 Uhr ein Festkonzert zugunsten der Stiftung Staatsoper Hannover. Zu Gast ist der international gefeierte maltesische Tenor Joseph Calleja, der zu den gefragtesten Stimmen der internationalen Opernszene zählt und regelmäßig an den bedeutenden Opernhäusern der Welt zu erleben ist. Begleitet wird er vom Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Francesco Angelico. Gemeinsam mit Ensemblemitgliedern der Staatsoper gibt er außerdem einen musikalischen Vorgeschmack auf die neue Spielzeit. Intendant Bodo Busse führt durch den festlichen Abend. [24.08.2026]
Symphoniker Hamburg: Sonderkonzert in der Elbphilharmonie
Boris Giltburg am Klavier und eine Uraufführung von Fabrizio Cassol
Pianist Boris Giltburg, Foto: Sasha Gusov
Unter der Leitung von Sylvain Cambreling treffen im Sonderkonzert in der Elbphilharmonie George Gershwins Klavierkonzert mit dem Pianisten Boris Giltburg und Mozarts Requiem aufeinander – zwei Werke, die auf ganz unterschiedliche Weise Grenzen überschreiten. Gershwins Konzert verbindet die Welt des Konzertsaals mit der Energie des Jazz und des Broadways. Im zweiten Teil erscheint Mozarts Requiem in neuem Licht: Ausgehend von dem unvollendet gebliebenen Meisterwerk führt eine Uraufführung des belgischen Komponisten Fabrizio Cassol die Gedanken und Klänge des Requiems in die Gegenwart weiter. [23.08.2026]
Chefdirigent Gabriel Venzago eröffnet die Konzertsaison in Mainz
Konzerte mit Cellist Alexey Stadler und dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz
Gabriel Venzago, Foto: Andreas Etter
Am 4. und 5.9. eröffnen Chefdirigent Gabriel Venzago und das Philharmonische Staatsorchester Mainz die Reihe der Sinfoniekonzerte. Unter dem Titel Giganten! treffen zwei Werke aufeinander, die für ihre Komponisten einen Aufbruch in neue musikalische Welten markierten: Schostakowitschs 1. Cellokonzert und Mahlers Fünfte. Schostakowitschs 1. Cellokonzert entstand 1959 für seinen Freund Mstislaw Rostropowitsch und markierte die Befreiung aus einer persönlichen und künstlerischen Krise. [23.08.2026]
Léopold Simoneau war einer der führenden Opernsänger der 50er und 60er Jahre und gilt bis heute als maßstabsetzender Mozart-Tenor. Er wurde am 3. Mai 1916 in Saint-Flavien in Québec (Kanada) geboren. Seine ersten Gesangserfahrungen machte er im Kirchenchor, 1939 begann er, Gesangsunterricht zu nehmen. 1941 ging er nach Montréal zu Salvator Issaurel. In dessen Klasse lernte er seine spätere Frau kennen, die Sopranistin Pierrette Alarie (1921–2011), die er 1946 heiratete. Noch 1941 feierte er seine Bühnenpremiere an den Variétés Lyriques in Lakmé. Daneben wurden bereits erste Konzerte im Radio übertragen. 1943 sang Simoneau beim Montréal Festival unter Sir Thomas Beecham seine erste Mozart-Partie (Le nozze di Figaro). 1945 ging er nach New York, um sein Studium fortzusetzen. Mit seiner Übersiedlung nach Europa 1949 begann sein internationaler Erfolg.
dass Antonio Stradivari etwa 1100 Instrumente gebaut hat, von denen noch ca. 650 erhalten sind?
„...“
Die Technik des Singens ist einfach und immer dieselbe. Schwierig ist nur, einen Menschen dazu zu bringen, technisch das Richtige zu tun. Das kann nur ein guter Lehrer.