Forderndes Finale
Finale Schlagzeug beim 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD
Beide Finalisten mussten im Herkulessaal das Konzert für Schlagzeug und Orchester von Friedrich Cerha mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Bar Avni präsentieren. Das 2008 vollendete Werk ist klassisch in drei Sätze gegliedert, für die der Solist auch entsprechende Etappen auf dem Podium zurücklegen muss. Die Ecksätze werden den Worten des Komponisten zufolge von „eruptiven Trommelereignissen“ gerahmt.
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Das Finale der Streichquartette im 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD
Folgende Auswahl zu interpretierender Werke stand den drei Finalisten offen: je eines der sechs Streichquartette von Béla Bartók sowie der mittleren und späten Quartette Beethovens für die russischen Fürsten Rasumowsky (op. 59) oder Galitzin (opp. 127, 130 und 132) nebst op. 131 oder eines der drei letzten Quartette Franz Schuberts. Da der Quartettsatz Schuberts bereits Pflichtprogramm im Semifinale war und man nur als Spitzenquartett gelten kann, wenn man auch die „großen Beethovens“ beherrscht, war es von vornherein klar, dass Letzterer das Rennen machen würde. Da alle drei Quartette komplett unterschiedliche Programme spielten, blieb dem Publikum der Worst Case mit dreimal demselben Beethoven und Bartók erspart.
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Finale
Für das „große Finale“ hatten die Teilnehmer die Auswahl zwischen dem sonst auch gern im Semifinale geforderten Mozart-Konzert und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel. Letztere weisen beide einen Mozart-Bezug auf: Hummel war Schüler des Salzburgers, Weber bekanntermaßen ein Vetter von dessen Frau Constanze.
12.09.202675. ARD-Musikwettbewerb – Schlagzeug
Semifinale
Es hat bisweilen etwas Floskelhaftes, die hohe Leistungsdichte im Teilnehmerfeld beim ARD-Musikwettbewerb zu beschwören. Aber beim Schlagzeug-Semifinale des diesjährigen Wettbewerbs hatte man als Außenstehender auf jeden Fall das Gefühl, dass hier ausnahmslos starke Persönlichkeiten um den Einzug in die letzte Runde spielten. Auch deshalb stellte sich überhaupt keine Langeweile ein, wenn man insgesamt sechsmal Béla Bártoks Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug von 1937 im Arrangement von Martin Grubinger sen. erlebte.
11.09.202675. ARD-Musikwettbewerb – Streichquartett
Semifinale
Das Semifinale der letzten sechs im Rennen verbliebenen Streichquartette umfasst beim ARD-Wettbewerb grundsätzlich zwei gut dreistündige Konzerte. Neben der Auftragskomposition Impermanence von Camille Pépin waren der Quartettsatz c-Moll, D 703 von Franz Schubert und eines der mittlerweile 6 Streichquartette von Pēteris Vasks zu gestalten.
11.09.202675. ARD-Musikwettbewerb – Orgel
Finale
Alle drei Orgel-Finalisten mussten im Herkulessaal der Münchner Residenz das Orgelkonzert g-Moll für Orgel, Streicher und Pauke von Francis Poulenc spielen. Partner dabei war das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das unter der Leitung von Bar Avni, die mit ebenso einfühlsamen wie elegant-suggestiven Gesten dirigierte und alle drei Finalisten gleich engagiert begleitete.
10.09.202675. ARD-Musikwettbewerb – Fagott
Semifinale
Das Semifinale erwies sich für die sechs Preis-Kombattanten als echter Härtetest hinsichtlich Konzentration und Ansatz. Diesmal galt es, die gestrenge Jury mit zwei Konzerten und der Auftragskomposition Settling von Nina Ŝenk zu überzeugen. Bezüglich der Konzerte von Antonio Vivaldi bestand die Auswahlmöglichkeit aus einer Liste von 10 Werken. Hinzu kam das 1979 vollendete Konzert für Fagott und 11 Streichinstrumente von Jean Françaix.
09.09.202675. ARD-Musikwettbewerb 2026 – Orgel
Semifinale
Die Michaelskirche war gut gefüllt: Groß war die Freude darüber, dass nach 18 Jahren wieder die Orgel als Wettbewerbs-Instrument zugelassen war. Aus zwanzig Bewerbern hatte die siebenköpfige Jury unter der Leitung von Andres Uibo (Estland) sechs Semifinalisten ausgewählt, die sich an zwei Abenden an der großen Rieger-Orgel mit ihren 4 Manualen und 75 Registern präsentieren durften. Alles wurde auf eine Leinwand ins Kirchenschiff übertragen. Dabei musste jeder die Auftragskomposition spielen: Das Glasperlenspiel für Orgel Solo von Enjott Schneider.
06.09.2026
