Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 22.07.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die neue Saison der Bamberger Symphoniker

Den Saisonauftakt gibt das Orchester Anfang September beim Lucerne Festival

Die Bamberger Symphoniker stellen aus diesem Grund ihre Saison unter das Motto der „Neugier‟: Das Wieder- und Neu-Erfahren von Musik als Aufführung soll dabei verschlungene Wege gehen. Es ist kein Weiter wie davor, sondern ein wirklicher Neustart, den die Bamberger Symphoniker mit einem so diversen wie spannenden Programm füllen. Und Neugier soll dabei in jedem Konzert zu spüren sein. Die Aufregung, etwas Neues kennenzulernen, etwas lang Vergessenes wiederzuentdecken und Erfahrungen miteinander zu teilen. So beginnen die Bamberger Symphoniker ihre Saison Anfang September mit einem Konzert beim Lucerne Festival, in dem ausschließlich Musik des 21. Jahrhunderts erklingt. Gleich danach starten sie ihre Saison in der heimischen Konzerthalle in Bamberg und stellen dabei weitere musikalische Wegmarken für die Saison auf, mit Werken von Richard Strauss und Josef Bohuslav Foerster. Neben Chefdirigent Jakub Hrůša und den Ehrendirigenten Herbert Blomstedt und Christoph Eschenbach gastieren Stars wie Fabio Luisi, Manfred Honeck, Krysztof Urbánsik und der ehemalige Chefdirigent Jonathan Nott in Bayreuth.

Schwerpunkt Musik von Richard Strauss und „Wagner-Labor‟

Denn in dieser Saison der Neugier wird es gleich mehrere Schwerpunkte im Programm geben. Zum einen beschäftigt sich das Orchester weiterhin mit den Symphonien Bruckners und Mahlers und mit der Musik von Richard Strauss - von der Elektra-Suite über den Don Quixote bis hin zu seinen Liedern räumen die Bamberger dem Komponisten in dieser Saison einen besonderen Platz ein, der Strauss in all seiner Vielfalt glänzen lässt. Dieses symphonische Kernrepertoire wird aber auch mit Werken unbekannterer Zeitgenossen verknüpft: Hans Rott, Josef Bohuslav Foerster, Leoš Janáček und Vítězslav Novák. Komponisten wie Rott und Foerster, die Freunde und Zeitgenossen Mahlers waren, gelten gerade im deutschen Musikraum als echte (Wieder-)Entdeckungen. So lohnenswert, dass man sich fragt, wie sie jemals vergessen werden konnten. „Alle diese Komponisten kommen aus verschiedenen Welten, aber sie vermitteln mir ein Gefühl von Heimat.“ So fasst Jakub Hrůša den Kern des künstlerischen Programms zusammen.

Mit einem „Wagner-Labor“ im Sommer 2022 wollen die Bamberger Symphoniker der Wirkung Richard Wagners auf die Künste des 19. und 20. Jahrhunderts nachspüren. Und nicht zuletzt widmen sie sich noch intensiver der zeitgenössischen Musik, mit Werken von Tōru Takemitsu, Iris Szeghy, Miroslav Srnka, Konstantia Gourzi, Wojciech Kilar bis zu Krzysztof Penderecki. Hier stehen aber nicht nur Uraufführungen im Fokus, um oberflächlichen Glanz zu erzeugen. Vielmehr geht es darum, klassische Musik in ihrem gesamten Spektrum zu zeigen, Verbindungslinien und Trennmarken zu finden, eine ganze Welt abzubilden.

Zum Charakter der Bamberger Symphoniker gehört ebenfalls das Reisen. Während der Pandemie war dies unmöglich. Aber bereits für die kommende Saison gibt es wieder Pläne, den Klang der Bamberger Symphoniker in der ganzen Welt zu Gehör zu bringen. So sind Konzertreisen nach Luzern und Hongkong, aber auch nach Prag, Paris, Wien und in viele deutsche Musikmetropolen geplant, darunter bereits das vierte Gastspiel in der Elbphilharmonie. Weitere Informationen zum Programm der Bamberger Symphoniker unter www.bamberger-symphoniker.de.

Weitere Meldungen vom 22.07.2021

[22.07.2021] Die neue Saison der Bamberger Symphoniker

Den Saisonauftakt gibt das Orchester Anfang September beim Lucerne Festival

[22.07.2021] Jean-Philippe Rameaus ‚Les Boréades‘ in Oldenburg

Premiere der Deutschen Erstinszenierung am 2. Okt. 2021

[22.07.2021] Klarinettist Thorsten Johanns bei den 61. Weimarer Meisterkursen
[22.07.2021] Start der 30. Internationalen Fredener Musiktage

An zehn Tagen präsentiert das Festival Konzerte diverser Genres

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige