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CD-Besprechung

Naxos 8.554765

1 CD • 74min • 1992

01.10.2001

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 4
Klangqualität:
Klangqualität: 4
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 4

Andreas Jakob Romberg (1767-1821) und sein gleichaltriger Cousin Bernhard wurden beide 1790 in die Bonner Hofkapelle berufen - der eine als Geiger, der andere als Cellist. Dort machten sie die Bekanntschaft des jungen Beethoven und lernten den durchreisenden Joseph Haydn kennen. Vor den einrückenden Franzosen flohen beide nach Hamburg. In Wien konzertierten sie gemeinsam mit Beethoven. Später brachte es Andreas Romberg in Hamburg zu beachtlichem Ruhm als Virtuose, Komponist und Dirigent. Seinen Lebensabend verbrachte er als Nachfolger Louis Spohrs in Gotha. Seine hier eingespielten Flötenquintette sind nicht wirklich Meisterwerke, trotzdem aber solide gearbeitete, freundliche Musik, deren Zweck kein geringerer als der angenehmer Unterhaltung war. Naxos, häufig für so manche Entdeckung zum Schnäppchenpreis gut, hatte im vorliegenden Falle nicht gerade eine glückliche Hand: Weder scheint eine musikalische Wiederbelebung der Rombergschen Quintette zwingend notwendig, noch lassen die routinierte Interpretation und die pauschal klingende Aufnahmetechnik ein besonderes Engagement um Rombergs Musik erkennen.

Markus Zahnhausen † [01.10.2001]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Andreas Romberg
1Quintett e-Moll op. 41 Nr. 1 für Flöte, Violine, 2 Violen und Violoncello (1815)
2Quintett D-Dur op. 41 Nr. 2 für Flöte, Violine, 2 Violen und Violoncello
3Quintett F-Dur op. 41 Nr. 3 für Flöte, Violine, 2 Violen und Violoncello

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