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Seit 1712 residierte Georg Friedrich Händel in London: Im dortigen Musikleben war er schon vorher ein Begriff und hochwillkommen; noch dazu kam er seinem deutschen Arbeitgeber – Kurfürst Georg von Hannover, der zu Recht voraussah, in Kürze Erbe des britischen Throns zu werden – als unverdächtiger Beobachter der dortigenVerhältnisse höchst gelegen. 1709 war Händel von Venedig aus an den Hof von Hannover engagiert worden; und dem Kurfürsten kam sein in guter deutscher Tradition ausgebildeter und mit allen italienischen Wassern gewaschener Kapellmeister wie gerufen, als neutraler Beobachter die Weltstadt London im Voraus unter die Lupe zu nehmen, bevor er sich selbst ihr angesichts seines für dortige Verhältnisse bescheidenen deutschen fürstlichen Hintergrunds als Monarch präsentieren würde. In der Hofmusik des seit 1714 regierenden König Georgs I. nahm Händel also eine wichtige Rolle ein: Alle populären Erzählungen, die sich um die angeblich wiedererrungene Gnade des Königs für seinen nach London entflohenen Hofmusiker Händel ranken, der dem König eine unvorhergesehene Aufführung der Wassermusik präsentierte, um erneut seine Gnade zu erlangen, dürfen nach heutigem Forschungsstand als dem Reich der Legende angehörig betrachtet werden.
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| ...? |
Wussten Sie, ...dass Deborah Polaski öfters als jede andere Sopranistin die Partie der Brünnhilde im Bayreuth der Nachkriegszeit gesungen hat? |
| „...“ | Man kann auch Musik mit Lippenstift beschmieren und mit Puder ersticken. Igor Strawinsky |
Das geschah am 14. April
Komponisten * Geburtstage
- 1707 Michel Corrette (franz. Komponist)
- 1893 Franz Mittler (österr. Komponist)
- 1948 Claude Vivier (frz. Komponist)
- 1957 Mikhail Pletnev (russ. Pianist und Dirigent)
- 1975 Avner Dorman (israel. Komponist)
Komponisten † Gedenktage
- 1655 Johann Erasmus Kindermann (dt. Komponist)
- 1759 Georg Friedrich Händel (dt. Komponist)
- 1843 Josef Lanner (österr. Komponist)
- 1915 Alexander Scriabin (russ. Komponist)
- 1968 Bjarne Amdahl (norw. Komponist, Pianist und Dirigent)
- 1983 Elisabeth Lutyens (brit. Komponistin)
Interpreten * Geburtstage
- 1929 Paavo Berglund (finn. Dirigent)
- 1939 Theodor Guschlbauer (österr. Dirigent)
- 1940 Siegfried Jerusalem (dt. Opernsänger, Tenor)
- 1944 Takako Nishizaki (japan. Geigerin)
- 1951 Julian Lloyd Webber (brit. Cellist)
- 1956 Barbara Bonney (US-amer. Opernsängerin, Sopran)
Für Barbara Bonney war die langjährige Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt ein entscheidender Schritt in ihrem reichen Sängerinnenleben. Bei allen Erfolgen: Die Qualitäten ihrer Stimme betrachtet sie auffallend nüchtern. „Ich habe eine ganz normale Stimme, aber ich habe irgendwie durch Musikalität, meine Liebe zu Sprachen und mit Hilfe meiner Phantasie etwas draus gemacht.“
→ - 1957 Mikhail Pletnev (russ. Pianist und Dirigent)
- 1958 Aprile Millo (US-amer. Sängerin, Sopran)
Interpreten † Gedenktage
- 2002 Mark Ermler (russ. Dirigent)
- 2013 Colin Davis (brit. Dirigent)
- 2017 Manfred Jung (dt. Opernsänger, Tenor, und Dirigent)
- 2018 Jean-Claude Malgoire (frz. Dirigent)
- 2025 Peter Seiffert (dt. Sänger, Tenor)
Uraufführungen im April
| 02.04.1800 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Wien |
| 05.04.1803 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Wien |
| 05.04.1928 | Emmerich Kálmán Die Herzogin von Chicago Wien |
| 07.04.1805 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica) Wien |
| 08.04.1876 | Amilcare Ponchielli La Gioconda Mailand |
| 08.04.1924 | Franz Lehár Cloclo (Operette in drei Akten) Bürgertheater in Wien |
| 08.04.2011 | Nicola Sani Seascapes |
| 09.04.1902 | Ethel Smyth Der Wald (Musikdrama mit Prolog und Epilog in einem Akt) Berliner Hofoper |
| 09.04.1916 | Manuel de Falla Noches en los jardines de España (Nächte in spanischen Gärten, Sinfonische Impressionen) Madrid |
| 10.04.2004 | Hans Stähli Die Weltabschaffung |
| 11.04.1919 | Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin (Suite) Paris |
| 11.04.1991 | Manfred Trojahn Enrico Schwetzingen |
| 12.04.1930 | Leos Janácek Aus einem Totenhaus Brno, Nationaltheater |
| 13.04.1034 | Heinrich Sutermeister Jorinde und Joringel (Radio-Oper) Reichssender München |
| 15.04.1915 | Manuel de Falla El amor brujo (Der Liebeszauber) Madrid |
| 19.04.1774 | Christoph Willibald Gluck Iphigenie in Aulis Paris |
| 19.04.1936 | Alban Berg Konzert für Violine und Orchester (Dem Andenken eines Engels) Barcelona |
| 21.04.1956 | Elliott Carter Variations for Orchestra (1954/1955) Louisville/Kentucky |
| 23.04.1775 | Wolfgang Amadeus Mozart Il Rè Pastore KV 208 Salzburg |
| 23.04.1920 | Leos Janácek Die Ausflüge des Herrn Broucek (Oper in zwei Akten) Prag |
| 23.04.2010 | Philippe Hurel Praeludium |
| 24.04.1801 | Joseph Haydn Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 Wien |
| 24.04.1801 | Joseph Haydn Die Jahreszeiten Hob. XXI:3 Wien |
| 24.04.1819 | Gioachino Rossini Eduardo e Cristina Teatro San Benedetto, Venedig |
| 25.04.1863 | Joseph Joachim Raff Konzert-Ouvertüre op. 123 für großes Orchester Mannheim |
| 26.04.1738 | Georg Friedrich Händel Serse HWV 40 (Oper in 3 Akten) London |
| 27.04.1735 | Georg Friedrich Händel Alcina HWV 34 London |
| 27.04.1867 | Charles Gounod Romeo und Julia Paris |
| 27.04.1867 | Charles Gounod Roméo et Juliette (Oper in fünf Akten) Paris |
| 27.04.1926 | Giacomo Puccini Turandot (Dramma lirico in drei Akten) Mailand |
| 28.04.1948 | Igor Strawinsky Orpheus (Ballett in drei Bildern) New York, City Center |
| 30.04.1902 | Claude Debussy Pelléas et Mélisande Paris |
| 30.04.1934 | Igor Strawinsky Persephone (Melodram in 3 Aufzügen, 1933/1934) Paris |
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Seit 1712 residierte Georg Friedrich Händel in London: Im dortigen Musikleben war er schon vorher ein Begriff und hochwillkommen; noch dazu kam er seinem deutschen Arbeitgeber – Kurfürst Georg von Hannover, der zu Recht voraussah, in Kürze Erbe des britischen Throns zu werden – als unverdächtiger Beobachter der dortigenVerhältnisse höchst gelegen. 1709 war Händel von Venedig aus an den Hof von Hannover engagiert worden; und dem Kurfürsten kam sein in guter deutscher Tradition ausgebildeter und mit allen italienischen Wassern gewaschener Kapellmeister wie gerufen, als neutraler Beobachter die Weltstadt London im Voraus unter die Lupe zu nehmen, bevor er sich selbst ihr angesichts seines für dortige Verhältnisse bescheidenen deutschen fürstlichen Hintergrunds als Monarch präsentieren würde. In der Hofmusik des seit 1714 regierenden König Georgs I. nahm Händel also eine wichtige Rolle ein: Alle populären Erzählungen, die sich um die angeblich wiedererrungene Gnade des Königs für seinen nach London entflohenen Hofmusiker Händel ranken, der dem König eine unvorhergesehene Aufführung der Wassermusik präsentierte, um erneut seine Gnade zu erlangen, dürfen nach heutigem Forschungsstand als dem Reich der Legende angehörig betrachtet werden.
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