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Dunkelheit und Licht gehören untrennbar zusammen. „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, lässt etwa Goethe seinen Götz von Berlichingen sagen, der zumeist jedoch für ein anderes, deutlich weniger tiefschürfendes Zitat bemüht wird. Damit hatte Goethe, der auch eine ohne Licht wenig sinnstiftende Farbenlehre entworfen hat, zweifellos recht. Auf die Einspielung von Angela Metzger ließe sich das Zitat jedoch nicht anwenden, denn die in beziehungsreicher Weise „Counterlight“ betitelte Scheibe glänzt vor allem durch eines: Licht, Schatten gibt es hier eigentlich nicht. Allenfalls könnte man die nun wirklich extrem üppige Akustik in der Trierer Konstantinbasilika darunter fassen, wo die CD entstanden ist, denn die ist für jede Aufnahme eine echte Herausforderung. Die schiere Größe des Raumes und der daraus resultierende Hall sind einfach enorm. Das wurde in dieser Aufnahme jedoch gut eingefangen, denn der Raum und dessen Akustik gehören zu jeder Orgel einfach dazu.
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| ...? |
Wussten Sie, ...dass man für die Aufführung des gesamten Vokalwerks von Johann Sebastian Bach, mit allen Kantaten, Motetten, Passionen, Oratorien und Messen - bei einem Konzert monatlich - insgesamt 22 Jahre benötigen würde? |
| „...“ | Massenets Musik ist französisch empfunden: Puderquaste und Menuett. Die meine italienisch: Leidenschaft und Verzweiflung. Giacomo Puccini |
Das geschah am 15. Oktober
Komponisten * Geburtstage
- 1761 Peter Grønland (dän. Komponist)
- 1775 Bernhard Henrik Crusell (finn. Klarinettist und Komponist)
- 1844 Friedrich Wilhelm Nietzsche (dt. Philologe, Philosoph und Komponist)
- 1852 Wilhelm Posse (dt. Harfenist und Komponist)
- 1905 Dag Wirén (schwed. Komponist)
- 1916 Albert "Al" Killian (US-amer. Swing-Trompeter und Komponist)
- 1922 Bob Wells (US-amer. Komponist und Songwriter)
- 1944 Mathias Spahlinger (dt. Komponist)
- 1957 Adrien Politi (argent. Komponist und Gitarrist)
- 1961 Kolja Lessing (dt. Geiger und Pianist)
Komponisten † Gedenktage
- 1730 Jean-Baptiste Senaillé (frz. Barock-Komponist)
- 1833 Michal Kleofas Ogiński (poln. Komponist)
- 1848 Alexander Varlamov (russ. Komponist)
- 1900 Zdeněk Fibich (tschech. Komponist)
- 1943 Paul Büttner (dt. Komponist)
- 1964 Cole Porter (US-amer. Komponist)
- 1968 Franz Reizenstein (dt.-brit. Komponist)
- 1988 Kaikhosru Shapurji Sorabji (brit. Komponist)
- 2012 Axel Borup-Jørgensen (dän. Komponist, in Schweden aufgewachsen)
Interpreten * Geburtstage
- 1946 Palle Danielsson (schwed. Jazzmusiker, Kontrabass)
- 1946 Bo Stief (dän. Jazz-Kontrabassist)
- 1957 Adrien Politi (argent. Komponist und Gitarrist)
- 1961 Kolja Lessing (dt. Geiger und Pianist)
Uraufführungen im Oktober
| 01.10.1993 | Hans Werner Henze Sinfonie Nr. 1 für Kammerorchester Boston |
| 02.10.2009 | Valerio Sannicandro Intra lumina |
| 03.10.1900 | Edward Elgar The Dream of Gerontius op. 38 (Der Traum des Gerontius) Birmingham |
| 04.10.1765 | Christoph Willibald Gluck La corona WV 1.36 (Azione teatrale in 1 Akt) |
| 04.10.1815 | Gioachino Rossini Elisabetta Regina d'Inghilterra |
| 04.10.1941 | Manuel Maria Ponce Concierto del sur para guitarra y orquesta Montevideo |
| 04.10.1945 | Aaron Copland Appalachian Spring (Suite) New York |
| 05.10.1762 | Christoph Willibald Gluck Orfeo ed Euridice Wien |
| 05.10.1762 | Christoph Willibald Gluck Orfeo ed Euridice (Azione teatrale) Wien |
| 05.10.1959 | Dimitri Schostakowitsch Konzert Nr. 1 a-Moll op. 99 für Violine und Orchester Leningrad |
| 06.10.1868 | Jacques Offenbach La Périchole (Opéra-bouffe in drei Akten) Théâtre des Variétés, Paris |
| 07.10.1909 | Franz Lehár Das Fürstenkind (Operette in einem Vorspiel und zwei Akten) Johann Strauß-Theater Wien (Österreich) |
| 09.10.1891 | Antonín Dvořák Requiem b-Moll op. 89 Birmingham |
| 10.10.1919 | Richard Strauss Die Frau ohne Schatten Wien |
| 11.10.1775 | Giovanni Paisiello La Frascatana Turin, Teatro Carignano |
| 14.10.2011 | Annette Schlünz De lonh |
| 15.10.1943 | Benjamin Britten Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher London |
| 15.10.1946 | Benjamin Britten The Young Person's Guide to the Orchestra op. 34 Liverpool |
| 18.10.1834 | Gaetano Donizetti Maria Stuarda Neapel |
| 18.10.1887 | Johannes Brahms Konzert a-Moll op. 102 für Violine, Violoncello und Orchester Köln |
| 18.10.1946 | Aaron Copland Sinfonie Nr. 3 Boston |
| 19.10.1845 | Richard Wagner Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg Dresden |
| 20.10.1842 | Richard Wagner Rienzi (Große tragische Oper in fünf Akten) Dresden |
| 23.10.1933 | Zoltán Kodály Tänze aus Galánta Budapest |
| 24.10.1737 | Jean-Philippe Rameau Castor et Pollux (Tragédie lyrique) Paris |
| 24.10.1885 | Johann Strauß (Vater) Der Ziguenerbaron Wien |
| 24.10.1910 | Friedrich Gernsheim Zu einem Drama op. 82 Berlin |
| 25.10.1885 | Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Meiningen |
| 25.10.1912 | Richard Strauss Ariadne auf Naxos (Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel) Stuttgart |
| 25.10.1958 | Leos Janácek Osud (Oper in drei Akten) Brünn |
| 27.10.1901 | Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 Moskau |
| 27.10.1919 | Edward Elgar Violoncellokonzert e-Moll op. 85 London |
| 28.10.1942 | Richard Strauss Capriccio op. 85 (Konversationsstück für Musik in einem Aufzug) München |
| 29.10.1787 | Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni KV 527 (Dramma giocoso in zwei Akten) Prag |
| 30.10.2009 | Martin Matalon Mobiles |
| 31.10.1888 | Johannes Brahms Acht Zigeunerlieder op. 103 Berlin |
| 31.10.1891 | Pietro Mascagni L' amico Fritz Rom |
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Dunkelheit und Licht gehören untrennbar zusammen. „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, lässt etwa Goethe seinen Götz von Berlichingen sagen, der zumeist jedoch für ein anderes, deutlich weniger tiefschürfendes Zitat bemüht wird. Damit hatte Goethe, der auch eine ohne Licht wenig sinnstiftende Farbenlehre entworfen hat, zweifellos recht. Auf die Einspielung von Angela Metzger ließe sich das Zitat jedoch nicht anwenden, denn die in beziehungsreicher Weise „Counterlight“ betitelte Scheibe glänzt vor allem durch eines: Licht, Schatten gibt es hier eigentlich nicht. Allenfalls könnte man die nun wirklich extrem üppige Akustik in der Trierer Konstantinbasilika darunter fassen, wo die CD entstanden ist, denn die ist für jede Aufnahme eine echte Herausforderung. Die schiere Größe des Raumes und der daraus resultierende Hall sind einfach enorm. Das wurde in dieser Aufnahme jedoch gut eingefangen, denn der Raum und dessen Akustik gehören zu jeder Orgel einfach dazu.
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