Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 18.06.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Oper Leipzig mit Nachhaltigkeitsmanagement

Als erstes deutsches Theater zertifiziert für Nachhaltigkeitsmanagement gemäß DIN ISO 20121

Die Oper Leipzig hat die Zertifizierung nach DIN ISO 20121 erhalten, einer internationalen Norm für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Diese anspruchsvolle Norm verlangt Nachhaltigkeitsziele und Leitlinien für nachhaltiges Handeln in umweltfreundlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht, die kontinuierlich verfolgt und ausgebaut werden müssen. Dafür gründete sich auf Initiative der Betriebsleitung der Oper Leipzig eine Arbeitsgemeinschaft (AG) Nachhaltigkeit, die sich aus Mitarbeitenden verschiedener Abteilungen zusammensetzt. Während der letzten zwei Spielzeiten wurden konkrete Maßnahmen sowohl durch einen Bottom-up- als auch Top-down-Ansatz erarbeitet, diskutiert und priorisiert.

Erster Theaterbetrieb in Deutschland, der die Vorgaben erfüllt

Während der Einführungsphase unterstützte Thomas Sakschewski, Professor für Veranstaltungsmanagement an der Berliner Hochschule für Technik, die Oper Leipzig. Lucas Zimmermann leitete die Implementierung der DIN ISO 20121 in der Oper Leipzig. Die AG Nachhaltigkeit wird von Dirk Becker, dem Ausstattungsleiter der Oper Leipzig und Transformationsmanager für nachhaltige Kultur, organisiert. Die Zertifizierung selbst erfolgte durch die akkreditierte Zertifizierungsstelle CEA. Die Vorschriften der DIN ISO 20121 werden jährlich in einem externen Audit erneut geprüft und werden in Deutschland derzeit von keinem anderen Theaterbetrieb erfüllt.

Weiterentwicklung der nachhaltigen Arbeitsweise

Tobias Wolff, Intendant der Oper Leipzig seit 2022, der mit dem erklärten Ziel einer nachhaltigen Arbeitsweise bereits seine Bewerbung startete, erhielt diese Woche den Auditbericht sowie das Zertifikat samt Siegel. »Die Zertifizierung ist für uns eine wunderbare Bestätigung und Honorierung unserer Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit im Opernbetrieb. Ich danke allen, die an dem mehr als dreijährigen Prozess teilgenommen haben und an dem Erfolg weiterhin mitwirken. Die konkrete Arbeit beginnt jetzt; nach unseren ersten Schritten, wie z. B. einem Leitfaden für Kostüme und unserer ersten klimaneutralen Operninszenierung, setzen wir nach und nach die anderen Maßnahmen, die wir zu einem Katalog zusammengefasst haben, um.« Die geplanten Maßnahmen im Sinne des Nachhaltigkeitsmanagements an der Oper Leipzig sind kleine und große Veränderungen, die vom optimierten Gehörschutz über Wiederverwertung von Spezialkunststoffen bis hin zu Verbesserungen in der internen Kommunikation bezüglich Weiterbildungsangeboten oder Informationen aus dem Newsroom reichen – um nur wenige Punkte zu nennen.

Langfristige Änderung der Arbeitskultur

Die DIN ISO 20121 wurde für die Olympischen Spiele 2012 in London entwickelt und für die Olympischen Spiele 2024 in Paris aktualisiert. Sie verlangt Definitionen von Handlungsfeldern wie Emissionsverminderung, Abfallmanagement, Kommunikation und Mobilität, mit abgeleiteten Zielen und auch entsprechender Definition von Leitlinien sowie die Erstellung einer Dokumentation, die Verantwortlichkeiten und Abläufe klar definiert und transparent hält. Tobias Wolff: »Eine Herausforderung, aber der Weg ist das Ziel. Arbeitskultur wird und soll sich langfristig ändern, und das betrifft nicht nur unsere Verantwortung für Klima und Ressourcen. «

Anzeige

[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige