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Fazil Say

Diskographie (7)

1001 NIghts

EMI 5 57672 2

1 CD • 76min • 2003

11.12.20037 7 7

Ich muß gestehen, selten war ich unter dem Höreindruck einer CD-Produktion so hin- und hergerissen wie hier im Fall dieser 1001-Nacht-Zusammenstellung mit den türkischen Geschwistern Ferhan und Ferzan Önder. Sie bieten ein eigenwilliges Programm mit Rimsky-Korssakoffs Duo-Version der kapitalen [...]

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Elusive Lights

Works for Cello Solo
Dorukhan Doruk

Genuin GEN 23840

1 CD • 70min • 2022

09.08.20239 9 9

Ohne absolute Zahlen zur Hand zu haben, dürfte der Eindruck, dass die vergangenen drei Jahre (aus leicht nachvollziehbaren Gründen) einen signifikanten Zuwachs an Alben für Soloinstrumente mit sich gebracht haben, nicht täuschen. Hier reiht sich (durchaus bewusst) auch die mit „Elusive Lights“ betitelte Debüt-CD des jungen Cellisten Dorukhan Doruk mit ein. Doruk, 1991 in Istanbul geboren, Schüler u.a. von Truls Mørk sowie Jens Peter Maintz und seit neuestem Solocellist der Düsseldorfer Symphoniker, hat darauf ein Programm von Werken für Solocello aus den letzten 100 Jahren zusammengestellt, die allesamt ein gewisses Maß an folkloristischer Prägung eint.

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Neue Bahnen

Alexey Pudinov Piano

Kaleidos KAL 6350-2

1 CD • 75min • 2020

15.04.202110 10 10

Der Titel „Neue Bahnen“ mutet zunächst irreführend an, wo das Programm doch zum großen Teil vertrautes Repertoire erwarten lässt. Aber diesen Eindruck relativiert der Pianist Alexey Pudinov vom ersten Ton seines Debüt-Soloalbums an. Seine Art, sich Repertoire einzuverleiben, den Notentext zu hinterfragen und alles im Licht der eigenen Emotionalität neu aufleben zu lassen –- das hat doch in jedem Moment dieser Aufnahme mit Neuerkundung zu tun.

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Rites de Passage

Anastassiya Dranchuk
Tchaikovsy • Say • Schubert • Liszt

Ars Produktion ARS 38 340

1 CD/SACD stereo/surround • 63min • 2022

06.06.20239 10 9

Für ihr Debüt-Album wählte die Pianistin Anastassiya Dranchuk vier Stücke, die sie während ihrer eigenen Entwicklung begleiteten: Tschaikowskis Nussknacker-Suite, Fazıl Says Troja-Sonate und ein ehrgeiziges Schubert-Liszt-Finale. Dranchuk, die 1989 im sowjetischen Kasachstan geboren wurde und zum Musikstudium nach Berlin kam, denkt programmatisch groß: Jedes Werk dieser farben- und facettenreichen Folge zeugt von einem Übergang, bei dem im Drama der Überwindung Neues entsteht – daher der Albumtitel.

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Turkish Flavours

100 Years of Turkish Symphonic Music

Prospero Classical PROSP0093

2 CD • 1h 41min • 2023

16.06.20249 9 9

Hundert Jahre türkische Orchestermusik zelebriert das „Turkish Flavours“ genannte neue Album des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin unter der Leitung des seit vielen Jahrzehnten mit der türkischen Musikszene vertrauten Howard Griffiths. Grund genug, noch einmal kurz an die Hintergründe zu erinnern, denn es ist in der Tat ein Jahrhundert her, dass Atatürk im Zuge seiner Reform- und Modernisierungsmaßnahmen begabten jungen türkischen Komponisten die Möglichkeit gab, speziell in Westeuropa bei den Größen der Zunft zu studieren – mit erheblichem Erfolg, denn hieraus erwuchs eine erste Generation sehr respektabler bis exzellenter Komponisten, die gerne als die „Türkischen Fünf“ bezeichnet werden

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United We Play

Pacific Quintet

Fuga Libera FUG 827

1 CD • 63min • 2023

22.05.202410 10 10

Das wahrlich international zusammengesetzte Pacific Quintet mit Aliya Vodovozova, Flöte, Fernando José Martinez Zavala, Oboe, Liana Leßmann, Klarinette, Kenichi Furuya, Fagott, und Haeree Yoo, Horn, wählte für sein CD-Debüt bewusst keine klassische Harmoniemusik, sondern Werke aus den Jahren 1923-2023, die teilweise extra für diese Projekt beauftragt wurden. Das ist mutig und verdient Respekt, zumal eine Stunde anregender Musik dabei herauskam.

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Wagneriana

Wagner paraphrasiert und arrangiert von Leopold Brauneiss und Fazil Say

Ars Produktion ARS 38 655

1 CD • 50min • 2023

07.04.20248 8 8

Unter dem Titel „Wagneriana“ finden sich im Katalog zahlreiche und sehr unterschiedliche Sammelprogramme, deren gemeinsamer Nenner darin liegt, dass die einzelnen Stücke nicht in den Originalfassungen des Meisters erklingen, sondern in Arrangements und Paraphrasen, oft auch lediglich von Wagners Werk und schillernder Persönlichkeit inspiriert sind. So ist das auch im vorliegenden Fall. Anlass war hier ein Konzert zur Feier des 150jährigen Bestehens der (seit 1977 so benannten) „Josef Matthias Hauer Musikschule“ in Wiener Neustadt, an dem ehemalige Schüler des Instituts wie der Tenor Norbert Ernst, die Pianistin Christine David und das aus drei Posaunen und einer Tuba bestehende Blechbläserquartett teilnahmen.

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