Vor zehn Jahren, am 3. August 2006, starb die Sopranistin Elisabeth Schwarzkopf im Alter von 91 Jahren. Nur wenige Sängerinnen des 20. Jahrhunderts können auf eine vergleichbare Karrieren zurückblicken wie Elisabeth Schwarzkopf. Sie hat mit einer Repertoire-Bandbreite, die vom Lied bis zur Oper und Operette reichte, Musikgeschichte geschrieben. Durch ihre Ehe und langjährige künstlerische Zusammenarbeit mit dem legendären Produzenten Walter Legge ist der Name Elisabeth Schwarzkopf untrennbar mit dem Repertoire und der Geschichte des Labels EMI Classics verbunden, dessen Backkatalog noch immer unzählige ihrer Aufnahmen umfasst. Elisabeth Schwarzkopf wurde 1915 in Jarotschin bei Pozñan (Posen) geboren, studierte Gesang an der Berliner Musikhochschule und gab 1938 am Deutschen Opernhaus Berlin ihr Debüt. Der Durchbruch kam mit Karl Böhms Einladung an die Wiener Staatsoper. Anfangs vor allem im italienischen Fach erfolgreich, feierte sie bald auch Erfolge mit Richard-Strauss-Partien – insbesondere als Marschallin (Rosenkavalier) und Gräfin (Capriccio). 1971 zog sie sich von der Opernbühne zurück und beschränkte sich auf die Kunst des Liedgesangs und später auf das Unterrichten. Ddas Repertoire der fast vier Jahrzehnte ulangen aktive Karriere, die Elisabeth Schwarzkopf möglich war, ist zum großen Teil auf CD zugänglich. Ihren Bühnenabschied gab Elisabeth Schwarzkopf 1979 bei einem Konzert in Zürich und wirkte anschließend noch viele Jahre als Gesangspädagogin. 1982 veröffentlichte sie das Buch "Gehörtes, Ungehörtes, Memoiren", in dem sie ihren Werdegang als Sängerin und ihre Sicht auf das von ihr aufgführte Repertoire schildert.
»Elisabeth Schwarzkopf: Biographie und Einspielungen«
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