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Interpreten: Aktuelle Infos

Interpreten

Giuseppe Sinopoli 20. Todestag

ital. Dirigent

† 2001

20

April

vor 20 Jahren

in Berlin


Am 20. April 2016 jährt sich der Todestag des Dirigenten Giuseppe Sinopoli zum 15. Mal. Geboren am 2. November 1946 in Venedig, studierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt Musik und Medizin an der Universität von Padua. Er besuchte die Sommerkurse für Neue Musik in Darmstadt und wurde Assistent von Franco Donatoni an der Accademia >Musicale Chigiana in Siena. 1983 folgte die Ernennung zum Chefdirigent des Philharmonia Orchestra London, 1985 debütierte er mit Puccinis Tosca an der New Yorker Met und mit Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen. Ab 1990 war er Chefdirigent an der Deutschen Oper Berlin und wurde 1992 in gleicher Position an die Semperoper berufen. Am 2. November 2001 erlitt der Dirigent am Pult der Deutschen Oper Berlin während einer Aufführung von Verdis Aida einen Herzinfarkt und konnte trotz sofortiger notärztlicher Versorgung und Einlieferung in das Herzzentrum Berlin nicht gerettet werden. Er starb in Alter von 54 Jahren. Giuseppe Sinopoli war nicht nur eine der profiliertesten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein universaler Geist von existenzieller Tiefe und gleichwertiger Kompetenz auf verschiedensten Gebieten: Der promovierte Mediziner setzte in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts als Exponent der italienischen Avantgarde mit seinen Kompositionen bedeutende Akzente. In den 80er Jahren avancierte er zu einem weltweit geschätzten Dirigenten, der das symphonische und musikdramatische Repertoire durch die Perspektive der Neuen Musik zu beleuchten verstand. Aus seinem Studium der Archäologie bezog Sinopoli Inspirationen für die kritische Reflexion auf die Gegenwart, die er in seinem essayistischen Roman „Parsifal in Venedig“ niedergelegt hat. In seiner wissenschaftlich-künstlerischen Existenz verband Sinopoli gedankliche Präzision mit einer Radikalität des Erlebens und Deutens von Musik.

Die besten Besprechungen mit Giuseppe Sinopoli

01.11.2001
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01.06.2001
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01.06.2001
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Live-Konzert aus der Semper-Oper Dresden / Arthaus Musik
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01.04.2001
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 / DG
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»Giuseppe Sinopoli: Biographie und Einspielungen«

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Marcus Creed 70. Geburtstag

brit. Chorleiter

* 1951

19

April

vor 70 Jahren

in Eastbourne


Am 19. April 2021 darf man dem englischen Dirigenten, Pianisten und Chorleiter Marcus Creed zum 70. Geburtstag gratulieren. Er wurde 1951 in Eastbourne (Sussex) geboren und studierte am berühmten King's College in Cambridge, wo er auch im Chor sang. Nach dem Abschluss setzte er sein Studium an der Christ Church in Oxford und der Guildhall School of Music and Drama in London fort. Seit 1977 lebt und wirkt er in Deutschland, in seiner ersten Stellung als Repetitor an der Deutschen Oper in Berlin. Von 1984 bis 1987 übernahm er die Leitung des Opernchors. Für den Bereich „Lied“ erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule der Künste in Berlin, gleichzeitig arbeitete er mit der der Gruppe „Neue Musik“ und mit dem Scharoun Ensemble als Pianist und Chorleiter zusammen. 1986 übernahm Creed die Leitung des RIAS Kammerchores, die er 15 Jahre lang innehatte. Er führte den Chor auf ein international anerkanntes, hohes Niveau, das ihm zahlreiche Auszeichnungen wie den Edison Award, den Diapason d'or oder den Cannes Classical Award einbrachte. 1998 wurde er zum Professor für Chordirigieren an die Hochschule für Musik Köln berufen. 2003 übernahm Marcus Creed die Leitung des SWR Vokalensembles Stuttgart, die er bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2020 behielt. Zum Abschluss seiner Amtszeit wurde Creed zum ersten Ehrendirigenten ernannt. Wie vorher mit dem RIAS Kammerchor erarbeitete sich Creed auch mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart höchste internationale Anerkennung und Preise. Als Gastdirigent arbeitete Creed auch mit zahlreichen Orchestern und Ensembles zusammen, etwa dem Freiburger Barockorchester, Concerto Köln und vor allen Dingen der Akademie für Alte Musik Berlin, mit der er etwa 150 Konzerte bestritt. Er stand auch am Pult der Staatskapelle Berlin, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und der Berliner Philharmoniker sowie bei renommierten Festivals wie Wien Modern, den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen, den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle und anderen. 2010 erhielt Creed den Preis der Europäischen Kirchenmusik. Sein Wirken ist auf zahlreichen CD-Einspielungen bestens dokumentiert. Herzlichen Glückwunsch, Marcus Creed!

»Marcus Creed: Biographie und Einspielungen«

Sol Gabetta 40. Geburtstag

argentinische Cellistin

* 1981

18

April

vor 40 Jahren

in Cordoba


Ein Wunderkind sei sie nie gewesen, sagt Sol Gabetta. Die argentinische Cellistin, heute ein gefeierter Star, begeisterte sich schon früh für ihr Instrument. Ihre Ausbildung erhielt sie zunächst in Buenos Aires, gewann zahlreiche Wettbewerbe und studierte ab 2001 an der Escuela Superior de Música Reina Sofia in Madrid, später in Basel bei Ivan Monighetti und schloss ihre Ausbildung mit dem Konzertdiplom an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ab. Seitdem hat sie auf allen Bühnen ein großes Publikum begeistert und sich ein Repertoire von Barock bis zur Gegenwart erarbeitet. Der lettische Komponist Peteris Vasks hat ihr eine Konzert geschrieben, mit dem Pianisten Bertrand Chamayou spielte sie eher unbekannte Werke für Cello und Klavier von Chopin ein und mit dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Paavo Järvi spielte sie vor kurzem auf einer großen Tournee das erste Cellokonzert von Saint-Saëns. Am 18. April 2016 feiert Sol Gabetta, die inzwischen in der Schweiz zu Hause ist, ihren 35. Geburtstag.

»Sol Gabetta: Biographie und Einspielungen«

Alle Porträts im April

Uraufführungen im April

»Alle Porträts«

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