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UA 1941
30
März
vor 84 Jahren
in New York

Als Auftragswerk der japanischen Regierung zur 2600-Jahrfeier der Mikado-Dynastie wurde Benjamin Brittens „Sinfonia da Requiem“ vom Auftraggeber zurückgewiesen. Die Satzbezeichnungen „Lacrymosa“, „Dies irae“ und „Requiem aeternam“ aus dem lateinischen Requiem empfanden die Japaner als für den Anlass mehr als unpassend. Dieses Werk hat Britten tatsächlich wohl auch eher seinen Eltern in memoriam zugedacht als dem japanischen Kaiser. Es erlebte seine Uraufführung schließlich in New York, und zwar am 30. März 1941 mit dem New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir John Barbirolli.
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